Weniger Verpackung
KungerkiezInitiative zeichnet lokalen EDEKA-Markt aus

Das Siegel für Nachhaltigkeit.

Der Aufkleber an der Eingangstür belegt: Hier kann verpackungsarm eingekauft werden.

Im EDEKA-Markt in der Bouchéstraße können Lebensmittel in mitgebrachte Behälter abgefüllt werden, auch den Kaffee gibt es in den eigenen Becher. Hier werden Papiertüten bereitgestellt und nach Ende der Pandemiebeschränkungen werden Mehrweggefäße zum Verleih angeboten.

Dafür verlieh die KungerkiezInitiative dem Markt ein Nachhaltigkeitszertifikat. Es ist eine von vielen Maßnahmen im Nachhaltigkeitsprojekt „Transition Kiez“ im Kiez. Und es sollen weitere Preisverleihungen folgen. Nachhaltige Nachbarschaften stehen im Mittelpunkt der Nationalen Klimaschutzinitiative. Mit dem Projekt „Transition Kiez“ ist die KungerkiezInitiatie dem Förderaufruf „Kurze Wege für den Klimaschutz“ für Nachbarschaftsprojekte gefolgt. Im Arbeitsfeld „Müllfreier Kiez“ werden seit Herbst 2019 mit Partnern aus Gastronomie, Handel und sozialen Einrichtungen sowie Anwohnern Maßnahmen zur Vermeidung von Müll und zur Verbesserung von Verpackungen durchgeführt. José von Keyserling, Agrarwissenschaftler und Projektteammitglied: „Wir wollen in diesem Jahr im Kiez ein Pfandsystem einführen. Plastikgefäße können gekauft oder geliehen und bei den beteiligten Gewerbetreibenden befüllt werden. Wir haben bereits einen Partner für das Pfandsystem.“

Infos unter j.keyserling@klima.kungerkiez.de

Autor:

Silvia Möller aus Wedding

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