Mehr Papierkörbe auf Schmetterlingswiesen gibt es nicht
Biesdorf. Die Berliner Stadtreinigung (BSR) und das Grünflächenamt wollen auf den Schmetterlingswiesen keine zusätzlichen Abfallkörbe aufstellen. "Eine zusätzliche Montage von Papierkörben im Bereich der Schmetterlingswiesen ist aufgrund des geringen Verschmutzungsgrades nicht erforderlich", heißt es in einer Antwort der BSR an das Bezirksamt.
Die Bezirksverordnetenversammlung hatte im Mai beschlossen, dass das Bezirksamt in Abstimmung mit der BSR die Abfallkörbe neu verteilen solle. In dem Schreiben, das der Bezirksverordnetenversammlung zur Kenntnis gegeben wurde, heißt es weiter, dass es auch keinen Grund gebe, die Abfallbehälter anders zu verteilen. Sollte tatsächlich mehr Müll anfallen, werde die BSR weitere Papierkörbe aufstellen lassen.
In der Grünanlage gibt es 32 Papierkörbe. Jeweils sechs befinden sich am Spielplatz und an der Turnstrecke. Die Bündnisgrünen hatten im Frühjahr beantragt, besonders an den Eingängen zu den Schmetterlingswiesen mehr Papierkörbe zu montieren.
Die Abfallbehälter seien oft überfüllt. Müll lande deshalb im Gebüsch. Auch liege zu viel Hundekot auf der Grünfläche.
Das Grünflächenamt teilt die Einschätzung der BSR. Die Zahl der Papierkörbe reiche aus. Diese anders auf den Schmetterlingswiesen zu verteilen, würde kaum zu einer Verbesserung führen. Die Verteilung, wie sie vorgenommen sie, orientiere sich an den örtlichen Gegebenheiten. Außerdem seien die angebrachten Papierkörbe nicht dafür gedacht, Hundekot aufzunehmen und auch hierfür nicht geeignet. Das Grünflächenamt will aber weiter beobachten, ob die Verschmutzung auf den Schmetterlingswiesen zunimmt.
Harald Ritter / hari
Dieser Inhalt gefällt Ihnen?
Melden Sie sich an, um diesen Inhalt mit «Gefällt mir» zu markieren.
Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.
Hüft- und Kniebeschwerden können durch Unfälle, Verschleißerscheinungen oder Fehlstellungen verursacht werden und beeinträchtigen Ihre Beweglichkeit sowie Ihre Lebensqualität erheblich. Bei unserem Infoabend wird Tariq Qodceiah, Chefarzt für Orthopädie & Unfallchirurgie sowie Leiter des Caritas Hüftzentrums in Reinickendorf, Ihnen die verschiedenen Ursachen und Behandlungsstrategien für Knie- und Hüftschmerzen erläutern. Er stellt sowohl konservative als auch operative Methoden vor und zeigt,...
Leiden Sie unter anhaltenden Rückenschmerzen oder Wirbelsäulenbeschwerden? Moderne minimal-invasive Operationsverfahren ermöglichen eine schonendere Behandlung mit schnelleren Genesungszeiten. Erfahren Sie mehr über innovative Therapiemöglichkeiten bei unserem Infoabend mit Dr. (Univ. Kermanshah) Kamran Yawari, Teamchefarzt des Caritas Wirbelsäulenzentrums. In seinem Vortrag erläutert er die Vorteile minimal-invasiver Wirbelsäulenchirurgie und zeigt auf, wann und für wen diese Methoden sinnvoll...
Unser Darm ist mit seinen 5 bis 7 Metern Länge ein wahres Wunderwerk unseres Körpers. Doch wenn es am Ende des Darms zu Erkrankungen kommt, kann das die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen – auch wenn man es nicht sieht. Aus Scham werden diese Probleme oft verschwiegen, dabei gibt es in den meisten Fällen gute Behandlungsmöglichkeiten. Wir laden Sie herzlich zu unserem Informationsabend ein! Erfahren Sie, welche proktologischen Erkrankungen häufig auftreten, welche Untersuchungsmethoden es...
Gallensteine sind ein häufiges, aber oft unterschätztes Gesundheitsproblem. Etwa jede fünfte Person in Europa ist betroffen, und fast die Hälfte entwickelt im Laufe des Lebens Beschwerden. Diese äußern sich meist in Form von wiederkehrenden Schmerzen, insbesondere im rechten Oberbauch. In einigen Fällen können Gallensteine zu ernsthaften Komplikationen wie einer Entzündung der Gallenblase führen. Die bevorzugte Therapie bei Beschwerden ist die operative Entfernung der Gallenblase – in der Regel...
Kommentare
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.