Abbremsen statt beschleunigen
Zusätzliche Tempo-30-Markierung an der Sellheimbrücke gefordert

Um die Verkehrssicherheit auf der Sellheimbrücke weiter zu erhöhen, soll auf beiden Seiten der Brückenzufahrt ein Verkehrszeichen „zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 Stundenkilometer“ auf die Fahrbahn aufgetragen werden.

Das beschloss die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) auf Antrag der CDU-Fraktion. Zwar ist für die Sellheimbrücke zwischen Blankenburg und Karow bereits Tempo 30 angeordnet, doch diese Geschwindigkeitsbegrenzung wird von Autofahrern häufig ignoriert, vor allem wenn sie die Brücke abwärts fahren. Vor allem Fußgänger sind dadurch gefährdet, die in Höhe der Straße 39 und 45 beziehungsweise an der Treseburger Straße den Karower Damm überqueren wollen. Deshalb setzt sich der Abgeordnete Johannes Kraft (CDU) seit Jahren für mehr Verkehrssicherheit auf der Sellheimbrücke ein.

Nun hat er gemeinsam mit der CDU-Fraktion in der Pankower BVV eine weitere Initiative dazu angestoßen. Gemeinsam fordern sie beidseitig der Brücke eine Tempo-30-Markierung auf der Fahrbahn. Denn die gut ausgebaute Straße lässt viele Autofahrer schnell die geltende Geschwindigkeitsbegrenzung vergessen. Sie beschleunigen, sobald es wieder abwärts geht. Dass auf beiden Seiten der Brücke keine Überquerungshilfen für Fußgänger vorhanden sind, verschärft die Situation. Hinzukommt, dass auf der Brücke auch keine Radwege angelegt sind. So überholen Autofahrer häufig die Radler, ohne den Mindestabstand von 1,50 Metern zu berücksichtigen. Die erhöhte Geschwindigkeit macht solche Manöver noch gefährlicher.

„Im Bereich der Sellheimbrücke kommt es regelmäßig zu gefährlichen Situationen, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer. Schon seit Langem fordern wir darum, hier endlich zu reagieren und durch eine Ampel oder einen Kreisverkehr für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen“, sagt Kraft. Unterstützt wird er von der CDU-Fraktionschefin in der Pankower BVV, Denise Bittner: „Solange der Senat nicht bereit ist, den Fußgängern das sichere Überqueren der Straße zu ermöglichen, sollte hier zumindest klar und deutlich auf die Geschwindigkeitsbegrenzung hingewiesen werden.“ Dieser Auffassung schloss sich nun die Mehrheit der Pankower Verordneten an.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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