Annedore-Leber-Preis 2017 geht nach Weißensee

Jurymitglied und Laudator Konrad Tack überreichte Inhaberin Christine Reincke (fünfte von links) den Scheck. | Foto: ALBBW, A. Thiele
  • Jurymitglied und Laudator Konrad Tack überreichte Inhaberin Christine Reincke (fünfte von links) den Scheck.
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Britz. Im Rahmen der Preisverleihung im Annedore-Leber-Berufsbildungswerk würdigte die Jury das Engagement des diesjährigen Gewinners bei der Eingliederung junger Menschen mit Behinderung.

Insgesamt haben sich 14 Unternehmen, Organisationen und Projektträger um den Annedore-Leber-Preis 2017 beworben. Der vom Trägerverein Berufsbildungswerk Berlin und vom Förderverein Annedore ausgelobte Preis für beispielhafte Inklusion in Ausbildung und Arbeit wird jährlich verliehen und ist mit 1000 Euro dotiert.

Der diesjährige Sieger, die in Weißensee ansässige Tinka Bell Nähwerkstatt, fertigt für verschiedene Designer Damenoberbekleidung und Wäsche sowie Mützen und Accessoires. Vier der sieben festangestellten Mitarbeiterinnen haben eine Behinderung.

Margrit Zauner, Vorstandsvorsitzende des Trägervereins und Mitglied der Jury, lobte bei der Preisverleihung am 21. März: „Die Tinka Bell Nähwerkstatt zeigt, dass Inklusion keine Frage der Unternehmensgröße, sondern der Einstellung ist. Seit Jahren gibt der Kleinbetrieb jungen Menschen mit Behinderung eine Chance, sei es in Form eines Praktikums, einer verzahnten Ausbildung oder einer Beschäftigung nach Ausbildungsende – und dies trotz des hohen Zeit- und Wettbewerbsdrucks in der Textilbranche.“ SB

Weitere Infos unter www.albbw.de, info@albbw.de oder  66 58 80.

Autor:

Sylvia Baumeister aus Neukölln

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