Im Gedenken an die NS-Opfer
Plötzenseer Tage fördern Erinnerungskultur

In der Hinrichtungsstätte Plötzensee wurden am 23. Januar und 2. Februar 1945 13 NS-Gegner ermordet, darunter Helmuth James von Moltke und Pater Alfred Delp. Die Erinnerung an diese Männer steht im Mittelpunkt der „Ökumenischen Plötzenseer Tage“, die vom 19. Januar bis zum 2. Februar anlässlich des 75. Jahrestages ihres Todes stattfinden.

Mit Gottesdiensten in den beiden Gedenkkirchen am Heckerdamm, der Katholischen Gedenkkirche Maria Regina Martyrum und der Evangelischen Gedenkkirche Plötzensee, starten die Tage am Sonntag, 19. Januar, jeweils um 10 Uhr. Am Mittwoch, 22. Januar, steht ab 17 Uhr eine „geistliche Besinnung“ in der Gedenkstätte Plötzensee (Hüttigpfad) auf dem Programm, anschließend geht es zur Gedenkkirche Plötzensee, wo um 18 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst mit einer Predigt des Pfarrers Fritz Delp stattfindet.

Für den ökumenischen Jahresempfang am Sonnabend, 25. Januar, wird unter den E-Mail-Adressen Erinnerungskultur@erzbistumberlin.de oder M.Gardei@ekbo.de bis zum 20. Januar um Anmeldung gebeten. Auf der Agenda zum Thema Erinnerungskultur steht um 14 Uhr eine Andacht in der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum. Um 15.45 Uhr trifft man sich in der Evangelischen Gedenkkirche Plötzensee, dort werden Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein und Dompropst Prälat Tobias Przytarski Grußworte an die Gemeinde richten. Am selben Ort wird zum Abschluss des Empfangs Fritz Delp ab 17 Uhr einen Vortrag mit der Überschrift: „Von der Schwierigkeit Erinnerungskultur zu betreiben“ halten.

Letzter Termin der Plötzenseer Tage ist Sonntag, 2. Februar. Um 10 Uhr beginnt in der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum die Heilige Messe. Um 18 Uhr wird zu einem evangelischen Gottesdienst mit Musik in die Gedenkkirche Plötzensee eingeladen.

Autor:

Matthias Vogel aus Charlottenburg

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