Dahlem. Etwa 30 zum Teil vermummte Personen haben am Mittwoch, 28. November, Einrichtungen auf dem Gelände der iranischen Botschaft in Dahlem beschädigt.
Nach Polizeiangaben waren offenbar Oppositionelle aus dem Lande über den Zaun des Grundstücks in der Podbielskiallee geklettert, um gegen das Regime in Teheran zu protestieren. Sie warfen Farbbeutel gegen die Fassade der Botschaft und Steine an den Eingang und zerstörten zudem die Klingelanlage und die Grundstücksbeleuchtung. Nach Meinung der Polizei dürfte die Aktion auch gegen das Asylverfahrensrecht gerichtet gewesen sein. Nach vier Minuten hätten die Randalierer das Botschaftsgelände wieder verlassen und seien in Richtung Drygalskistraße geflüchtet. Beamte wurden beim Versuch, Flüchtende festzunehmen, massiv bedroht. Die kurz darauf eintreffende Verstärkung konnte noch zwölf Personen festhalten, darunter zwei Pressevertreter, die bereits mit den Randalierern zur Botschaft gekommen waren. Sie wurden nach Vorlage ihrer Presseausweise entlassen. Die übrigen Personen, sieben Iraner und drei Deutsche, wurden erkennungsdienstlich behandelt. Zwei illegal in Deutschland lebenden Iranern droht die Abschiebung. Die anderen seien entlassen worden, so die Polizei.
Die drei Botschaften von Iran, Irak und Libyen, an denen es immer mal zu Konfrontationen mit Staatsangehörigen aus den betreffenden Ländern kommt, liegen alle in Dahlem an der Podbielski- oder Pacelliallee. Anwohner dieser Vertretungen haben mehrfach ihre Sorge geäußert, in diese Auseinandersetzungen hineingezogen zu werden. Erst Mitte November war es an der Libyschen Botschaft zu Protesten von Bürgerkriegsveteranen gekommen.
Martinus Schmidt / msc
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