Nachwuchs bei den Moschusochsen

Der kleine Moschusochse trottet im Außengehege des Tierparks umher. | Foto: Tierpark Berlin
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Friedrichsfelde. Die Moschusochsen im Tierpark haben Nachwuchs bekommen. Die beiden hören auf die Namen Muschel und Bommel.

Der Tierpark Berlin beheimatet dank des doppelten Nachwuchses nun die größte Moschusochsen-Herde in Mitteleuropa. Neun Tiere zählt die Herde mittlerweile. Das ist eine echte Besonderheit, denn die Aufzucht dieser Tiere ist in Gefangenschaft außerordentlich schwierig.

Muschel und Bommel und erkunden derzeit die Außenanlage, was wegen des guten Wetters möglich ist. Neugeborene Moschusochsen werden nämlich ohne Deckhaare geboren. Besonders Regen kann den Kleinen gefährlich werden, weil sie bis auf die Unterwolle durchnässen. So droht eine lebensgefährliche Lungenentzündung.
Deshalb mussten Muschel und Bommel bis zum 15. Juni auf Ausgang warten und lebten vorher hinter den Kulissen in den warmen und trockenen Stallungen.

Bis in die 1920er Jahre hinein wurden Moschusochsen durch die Jagd fast ausgerottet. Mittlerweile hat sich der Bestand im Freiland dank Auswilderung erholt. In freier Wildbahn leben bis zu 30 000 Tiere. Zu ihren Verbreitungsgebieten zählt die arktische Tundra etwa in Alaska, Grönland, Norwegen und Schweden. KW

Der kleine Moschusochse trottet im Außengehege des Tierparks umher. | Foto: Tierpark Berlin
Muschel und Bommel mit ihrer Herde. | Foto: Tierpark Berlin
Autor:

Karolina Wrobel aus Lichtenberg

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