Friedrichshain-Kreuzberg. Mit 37 von 46 abgegebenen Stimmen wurde Monika Herrmann (B 90/Grüne) am 12. Juni in der BVV zur neuen Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg gewählt.
Drei Bezirksverordnete votierten gegen die 49-Jährige bisherige Jugend-, Gesundheits- und Kulturstadträtin. Sechs enthielten sich. Ebenfalls glatt verlief die Bestätigung für Jana Borkamp (29, B 90/Grüne) als künftige Stadträtin für Finanzen, Personal und Kultur. Sie erhielt 38 Ja-Stimmen, bei jeweils vier Neinstimmen und Enthaltungen. Monika Herrmann folgt auf Dr. Franz Schulz (B 90/Grüne), der aus gesundheitlichen Gründen am 31. Juli als Rathauschef ausscheidet. Wenige Tage später wird er 65 Jahre alt. Monika Hermanns Amtsantritt folgt am 1. August.Die neue Bürgermeisterin ist bereits seit 1990 im Bezirk beschäftigt. "Damals bekam ich eine unbefristete Anstellung für 8,5 Stunden im Rathaus Kreuzberg", erinnerte sie sich bei ihrer Bewerbungsrede. Seit 2006 gehört sie dem Bezirksamt als Stadträtin an. Als wichtige Schwerpunkte ihrer Arbeit nannte sie den Personalabbau und seine Folgen sowie die Bereiche Bildung und Integration. Auch das Thema Mieten und Verdrängung stehe weiter auf der Tagesordnung, "wobei ich nicht versprechen kann, dass alle Nachbarn und Freunde hier bleiben." Friedrichshain-Kreuzberg soll auch unter ihrer Ägide weltoffen, tolerant bleiben.
War der Weg für Monika Herrmann an die Spitze der Verwaltung schon in den vergangenen Jahren vorgezeichnet, war der Sprung ins Bezirksamt für Jana Borkamp zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt Teil ihrer Lebensplanung. Die 29-Jährige ist erst seit zwei Jahren Mitglied der BVV, wurde aber bereits im Frühjahr 2012 zu einer der beiden Fraktionssprecherinnen der Grünen gewählt. Nicht nur weil sie zuletzt in der Senatsverwaltung für Finanzen arbeitete, gilt Jana Borkamp als ausgewiesene Haushaltsexpertin. "Ein Haushalt ist in Zahlen gegossene Politik", erklärte sie bei ihrer Vorstellung.
Neben der Wahl der neuen Bürgermeisterin und Stadträtin stand in der letzten BVV-Sitzung vor der Sommerpause die Würdigung von Franz Schulz im Mittelpunkt.
Thomas Frey / tf
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