Friedrichshain-Kreuzberg. Das Ergebnis war eindeutig und nicht überraschend. Auf ihrer Bezirkskonferenz am 14. Mai wählten die Grünen die bisherige Jugend-, Gesundheits- und Kulturstadträtin Monika Herrmann zur Kandidatin für das Bürgermeisteramt.
Die 48-Jährige war die einzige Bewerberin und erhielt 59 der 66 abgegebenen Stimmen. Ebenfalls ohne Gegenkandidaten wurde Jana Borkamp (29) als neue Stadträtin nominiert. Auf sie entfielen 60 -Stimmen. Gewählt werden müssen beide noch von der BVV, was bei der letzten Sitzung vor der Sommerpause am 12. Juni passieren soll. Dass sie dort bestätigt werden gilt als ziemlich sicher. Denn bereits jetzt haben auch andere Fraktionen im Bezirksparlament ihre Zustimmung signalisiert.Auch wenn die Kür weitgehend eine Formsache war, war den Kandidatinnen eine gewisse Nervosität anzumerken. Selbst die normalerweise souverän und routiniert auftretende Monika Herrmann zeigt Nervosität. Sie wolle dafür sorgen, dass von Friedrichshain-Kreuzberg, "dem grünen Herz von Berlin" weiter Impulse für die gesamte Stadt ausgehen, sagte sie in ihrer Bewerbungsrede. "Wir müssen ein solidarischer Bezirk bleiben." Menschen, unabhängig von Herkunft, Alter oder finanziellem Hintergrund sollen hier leben können.
Neben ihren Aufgaben als Bürgermeisterin wird Monika Herrmann weiter für die Bereiche Jugend- und Gesundheit zuständig sein. Die Abteilung Kultur soll ebenso wie Finanzen und Personal an Jana Borkamp gehen. Borkamp ist derzeit noch eine der beiden Fraktionsvorsitzenden der Grünen in der BVV. "Das Thema Finanzen gilt ja normalerweise als etwas dröge", meinte sie. "Aber gerade hier kann man Schwerpunkte setzen."
Weiter drittes Mitglied der Grünen im Bezirksamt bleibt Hans Panhoff, zu dessen bisheriger Verantwortung für Bauen, Umwelt- und Grünflächen sowie den Immobilienservice jetzt auch noch die Stadtplanung hinzu kommt.
Die Neuwahl einer Bürgermeisterin sowie die Veränderungen im Bezirksamt waren nötig geworden, weil der bisherige Amtsinhaber Dr. Franz Schulz (B 90/Grüne) aus gesundheitlichen Gründen seinen Posten zum 31. Juli aufgibt.
Thomas Frey / tf
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