Gutachten fertig und zum Baugrund in Arbeit
Planungen für das Kombibad am Jelena-Šantić-Friedenspark laufen

So könnte das Kombibad in Marzahn-Hellersdorf am Standort Jelena-Šantić-Friedenspark einmal aussehen. | Foto: Grafik Topos Stadtplanung
  • So könnte das Kombibad in Marzahn-Hellersdorf am Standort Jelena-Šantić-Friedenspark einmal aussehen.
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Wie geht es mit dem geplanten Kombibad am Jelena-Šantić-Friedenspark weiter? Und wie soll es gestaltet werden? Als Familienbad oder als Kombibad mit Saunalandschaft. Der Abgeordnete Kristian Ronneburg (Linke) stellte eine parlamentarische Anfrage zum Thema.

Grundlage für das aktuelle Flächenlayout, das bereits dem Bezirk übergeben worden ist, sei ein Kombibad mit Halle, Außenbecken und Saunalandschaft, erklärten die Berliner Bäder-Betriebe (BBB). Der Aufsichtsrat habe allerdings noch keiner Variante abschließend zugestimmt, nur den nächsten vorbereitenden Planungsschritten.

Erst nach den laufenden Abstimmungen mit dem Bezirk, zur Finanzierung und einem Fortschritt bei der Bebauungsplanung könne ein Beschlussvorschlag einem Planungsbüro vorgelegt werden.

Die Erarbeitung eines Lärmgutachtens wurde noch nicht in Auftrag gegeben, teilten die BBB auf eine weitere Frage Ronneburgs mit. Bisher in Arbeit sei ein Vorentwurf des Bebauungsplans 10-118 „Kombibad“, mit dem sich ein beauftragtes Büro befasst.

Die im Auftrag der BBB erarbeitete Variante für das Kombibad Kienberg wird auf dem Plateau des Jelena-Šantić-Friedensparks konzipiert. Deshalb ist ein Baugrundgutachten notwendig, um die statische Tragfähigkeit der Fläche zu prüfen und nachzuweisen. Die Erarbeitung dieses Gutachtens haben die BBB ausgeschrieben.

Das Kombibad war auch Thema in der Juni-Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung. Auf Anfrage der SPD-Fraktion wurde mitgeteilt, dass Ende Mai das Artenschutzgutachten abgeschlossen wurde. Es seien keine gefährdeten Tierarten auf dem geplanten Standort des Bades festgestellt worden. Jetzt könne also zügig an dem Vorentwurf zum Bebauungsplanverfahren weiter gearbeitet werden, erklärte die Fraktion. Allerdings gab es auch Kritik. Das Bezirksamt habe bisher die Details des Projekts zu wenig kommuniziert. „Wir erwarten, dass das Amt von sich aus und frühzeitig über die Fortschritte informiert“, sagt Marion Hoffman, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion. Schließlich sei das Bad ein lang ersehntes Projekt der Bürgerinnen und Bürger.

Autor:

Ulrike Martin aus Neukölln

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