Hellersdorf. Die Freiwillige Feuerwehr Hellersdorf muss um Nachwuchs kämpfen. Mit einem Tag der offenen Tür stellt sie sich Kindern und Jugendlichen vor.
Die Jugendwehr Hellersdorf hat 23 Mitglieder. Drei Bewerber stehen auf einer Warteliste und könnten nach einer Bewerbungszeit von vier bis sechs Wochen in ihre Reihen aufgenommen werden. Dann wäre die Jugendwehr fast wieder so stark wie im vergangenen Jahr als sie 27 Mitglieder hatte. 30 Mitglieder wären laut Jugendwart Marc Seidel das Maximum, um einen sinnvollen Ausbildungsbetrieb gewährleisten zu können."Es ist nicht mehr so, dass uns die Bewerber die Tür zur Feuerwache einrennen", sagt Seidel dennoch und erinnert sich an einfachere, vergangene Zeiten. "Viele wissen auch nicht, dass die Feuerwehr das Eintrittsalter auf acht Jahre heruntergesetzt hat", sagt der Jugendwart.
Die Lebensverhältnisse und das Freizeitverhalten von Kindern und Jugendlichen ist heute anders, sagt Seidel. Um die geburtenschwachen Jahrgänge konkurriert die Wehr zudem mit einer Vielzahl anderer Freizeitangebote.
Um Nachwuchs dennoch zu gewinnen, betreibt die Freiwillige Feuerwehr Hellersdorf schon viel mehr Aufwand als noch vor wenigen Jahren. Beispielsweise wirbt sie mit Aushängen in den Hauseingängen um neue Mitglieder. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Marzahn suchen zum Beispiel regelmäßig Schulen auf, um für die Jugendfeuerwehr zu werben. "Wir haben unser Tief im vergangenen Jahr hinter uns gebracht", sagt deren Jugendwart Marco Leuthäuser.
Mit dem Tag der offenen Tür will die Jugendfeuerwehr Hellersdorf am Sonnabend, 31. August, von 10 bis 23 Uhr bei Jungendlichen und Kindern das Interesse an der Löscharbeit wecken. In der Wache der Freiwilligen Feuerwehr in der Hellersdorfer Straße 147 finden Übungen und Technikvorführungen sowie Wettkämpfe von Jugendfeuerwehren statt. Hüpfburgen und Kinderschminken gibt es auch. Bei der Gelegenheit feiert die Jugendfeuerwehr Hellersdorf übrigens auch ihren 20. Geburtstag.
Harald Ritter / hari
Dieser Inhalt gefällt Ihnen?
Melden Sie sich an, um diesen Inhalt mit «Gefällt mir» zu markieren.
Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.
Hüft- und Kniebeschwerden können durch Unfälle, Verschleißerscheinungen oder Fehlstellungen verursacht werden und beeinträchtigen Ihre Beweglichkeit sowie Ihre Lebensqualität erheblich. Bei unserem Infoabend wird Tariq Qodceiah, Chefarzt für Orthopädie & Unfallchirurgie sowie Leiter des Caritas Hüftzentrums in Reinickendorf, Ihnen die verschiedenen Ursachen und Behandlungsstrategien für Knie- und Hüftschmerzen erläutern. Er stellt sowohl konservative als auch operative Methoden vor und zeigt,...
Leiden Sie unter anhaltenden Rückenschmerzen oder Wirbelsäulenbeschwerden? Moderne minimal-invasive Operationsverfahren ermöglichen eine schonendere Behandlung mit schnelleren Genesungszeiten. Erfahren Sie mehr über innovative Therapiemöglichkeiten bei unserem Infoabend mit Dr. (Univ. Kermanshah) Kamran Yawari, Teamchefarzt des Caritas Wirbelsäulenzentrums. In seinem Vortrag erläutert er die Vorteile minimal-invasiver Wirbelsäulenchirurgie und zeigt auf, wann und für wen diese Methoden sinnvoll...
Unser Darm ist mit seinen 5 bis 7 Metern Länge ein wahres Wunderwerk unseres Körpers. Doch wenn es am Ende des Darms zu Erkrankungen kommt, kann das die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen – auch wenn man es nicht sieht. Aus Scham werden diese Probleme oft verschwiegen, dabei gibt es in den meisten Fällen gute Behandlungsmöglichkeiten. Wir laden Sie herzlich zu unserem Informationsabend ein! Erfahren Sie, welche proktologischen Erkrankungen häufig auftreten, welche Untersuchungsmethoden es...
Gallensteine sind ein häufiges, aber oft unterschätztes Gesundheitsproblem. Etwa jede fünfte Person in Europa ist betroffen, und fast die Hälfte entwickelt im Laufe des Lebens Beschwerden. Diese äußern sich meist in Form von wiederkehrenden Schmerzen, insbesondere im rechten Oberbauch. In einigen Fällen können Gallensteine zu ernsthaften Komplikationen wie einer Entzündung der Gallenblase führen. Die bevorzugte Therapie bei Beschwerden ist die operative Entfernung der Gallenblase – in der Regel...
Kommentare
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.