Johannisthal. Der "Neue" heißt Stephan Katte, ist 41 Jahre alt und Polizeidirektor. Seit September 2012 leitet er den Polizeiabschnitt 65 am Segelfliegerdamm.
Was die Polizeiarbeit betrifft, ist Katte aber keineswegs ein Neuling. Gleich nach der Polizeischule ging er für rund sechs Jahre zu den Einsatzeinheiten im Bereich Neukölln und Kreuzberg. "Da waren wir an jedem 1. Mai dabei und ich fuhr den Wasserwerfer", erinnert sich Katte, der nun schon auf ein Vierteljahrhundert als Polizist zurückblickt. Es folgten Kurse auf Verwaltungsschulen und einer Polizeiakademie, mit denen sich Stephan Katte für den gehobenen und später auch den höheren Dienst qualifizierte. In den letzten Jahren war der Beamte als Personalreferent und zuletzt als Stabsbereichsleiter im Stab des Polizeipräsidenten tätig. "Als mich der zuständige Direktionsleiter gefragt hat, ob ich mir vorstellen könnte, den Abschnitt 65 zu übernehmen, habe ich sofort zugesagt", sagt Stephan Katte.
In den ersten Monaten hat er seinen Abschnitt erst einmal kennengelernt. Mit den Dienstgruppenleitern ist er im Streifenwagen durch die einzelnen Ortsteile gefahren. Der Abschnitt 65 gehört unter anderem wegen seiner Größe zu den Schwerpunktabschnitten in Berlin. Er umfasst den gesamten früheren Bezirk Treptow.
"Ich habe mich relativ zeitig beim Bürgermeister vorgestellt und bin im Gegenzug zum Neujahrsempfang eingeladen worden. Inzwischen gibt es auch regelmäßige Kontakte zu örtlichen Akteuren wie dem Zentrum für Demokratie und Toleranz", erzählt Polizeidirektor Stephan Katte.
Im Augenblick bereitet er mit seinen Kollegen ein Einsatzkonzept für den 30. April und den 1. Mai vor. Am Dienstag gibt es im Bereich des Bahnhofs Schöneweide eine große Veranstaltung der Antifa, für den Feiertag selbst sollen Rechtsextreme dann eine Demonstration angemeldet haben.
Stephan Katte ist verheiratet, hat einen 16-jährigen Sohn und wohnt in Steglitz-Zehlendorf.
Ralf Drescher / RD
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