Köpenick. Das Angebot im Haus der Begegnung soll noch vielfältiger werden. Dafür haben zwei Frauen jetzt in der Siedlung Wendenschloß das Projekt "Nachbarschaft leben" aus der Taufe gehoben.
Beide waren bisher Nutzer der Klubangebote. "Ich war vor einem Vierteljahr erstmals zu einem Meditationskurs hier. Da fiel mir auf, welche Möglichkeiten das Haus bietet, und dass Manches noch vielmehr genutzt werden könnte", erzählt Dagmar Krauel (56). In dem Kurs hatte sie auch Christina Voß (57) kennengelernt, ihre Mitstreiterin. "Wir wollen Menschen mit ihren Fähigkeiten zueinander bringen. Der eine kann vielleicht prima Balkonblumen beschneiden, der andere dafür die neue Wohnzimmerlampe fachgerecht anschließen", meint Christina Voß.Die Ehrenamtsbörse "Sternenfischer", die im Bezirk seit Jahren erfolgreich tätig ist, halten die beiden Frauen für ihren Zweck für zu professionell. Sie wollen ihre Angebote deutlich niedrigschwelliger machen. Themen für die gegenseitige Unterstützung könnten Gartenarbeit, Handwerk in der Wohnung, Hilfe am Computer oder der gelegentliche Fahrdienst für Mitstreiter sein. "An einer Pinnwand wollen wir unter den Rubriken ,Was biete ich und "Was brauche ich mögliche Partner zueinander bringen. Selbstverständlich müssen alle Angebote ehrenamtlich und kostenlos sein", sagt Dagmar Krauel.
Bei Karla Kenitz, der Leiterin des Kiezklubs, kommt die Idee jedenfalls gut an. Über die Veranstaltungen eines klassischen Kiezklubs hinaus bringen sich bereits drei Vereine im Haus an der Wendenschloßstraße ein, ein Köpenicker Chor und ein Orchester nutzen Räume für ihre Proben. "Wir haben pro Monat rund 4000 Besucher, ich hoffe, dass künftig auch jüngere Leute die Angebote nutzen", sagt Karla Kenitz.
Zum ersten Treffen von "Nachbarschaft leben" kamen neben den beiden Initiatoren bereits acht Mitstreiter. Zum nächsten Treffen sollen es mehr werden.
Beginn ist am 21. Oktober um 18 Uhr im Haus der Begegnung, Wendenschloßstraße 404, Auskünfte unter 65 48 81 14.
Ralf Drescher / RD
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