Wohnen im ehemaligen Bürohaus
Ein neues Zuhause im Verwaltungsgebäude der Gesobau

Glückwunsch zum Einzug (von links): Stephan Machulik, Jörg Franzen, Liane Trill und Emine Demirbüken-Wegner. | Foto:  Thomas Frey
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Liane Trill (67) ist als eine der ersten Mieterinnen am Wilhelmsruher Damm 142 eingezogen. Symbolisch für alle neuen Bewohner erhielt sie am 12. Dezember unter anderem Brot, Salz und einen Blumenstrauß.

Die Gaben wurden ihr von Baustaatssekretär Stephan Machulik (SPD), Bürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) und Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der Gesobau überreicht. Die Wohnungsbaugesellschaft hat in dem sechsstöckigen Gebäude 66 Wohnungen eingerichtet. Sechs weitere waren bereits vorhanden. Ansonsten handelte es sich bisher um ein Bürohaus.

Bis 2019 befand sich hier der Hauptsitz der Gesobau. Er sei aber irgendwann zu klein geworden, erklärte Jörg Franzen. Deshalb erfolgte der Umzug nach Pankow. Am Wilhelmsruher Damm begann danach der Umbau zu insgesamt 53 barrierefreien Ein- und Zwei-Zimmerwohnungen sowie weiteren Appartements mit drei und vier Zimmern. Letztere sind für Menschen aller Altersgruppen gedacht, die anderen richten sich speziell an Senioren.

Liane Trill ist in eine Zweizimmerwohnung eingezogen. Zuletzt wohnte sie in Pankow. Dort ist ihr wegen Eigenbedarf gekündigt worden. Im Internet sei sie auf das Angebot am Wilhelmsruher Damm aufmerksam geworden und habe sich beworben. Nach mehreren Auswahlrunden, Gesprächen und einem Besichtigungstermin gab es im Oktober den Zuschlag.

Dass die Wohnungen nachgefragt waren, bestätigt die Gesobau, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Bis auf eine sind alle vergeben. 25 Mieterinnen und Mieter kamen vom benachbarten Seniorenwohnhaus, dessen Gebäude saniert werden soll und deshalb freigezogen wurde.

In das umgewandelte Bürohaus sollen einige Läden einziehen. Auch der bisherige Poststandort am Wilhelmsruher Damm wird möglicherweise hierher verlegt. Ein Pflegedienst nutzt Räume und das Kundencenter der Gesobau im Erdgeschoss wird hier angesiedelt.

Als einen „verantwortungsvollen Umgang mit dem Baubestand“, lobte Stephan Machulik die Entscheidung, das Gebäude einer neuen Funktion zuzuführen. Emine Demirbüken-Wegner war besonders wichtig, dass hier die Bedürfnisse älterer Menschen in den Blick genommen werden. Jörg Franzen verwies auf die Nachhaltigkeit des Projekts, auch auf die „sozialverträglichen Mieten“. Der Quadratmeterpreis betrage zwischen neun und zehn Euro nettokalt.

Liane Trill ist glücklich, dass es mit der Wohnung geklappt hat. Das Märkische Viertel kannte sie bereits. „Ich war hier öfter einkaufen“.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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