Kulturzentrum "Ratz-Fatz" leuchtet jetzt ocker

Verena Schock und Bernhard Buley freuen sich über die leuchtend ockerfarbige neue Fassade des Kulturzentrums "Ratz-Fatz". | Foto: Ralf Drescher
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Niederschöneweide. Bis vor wenigen Tagen sah das "Ratz-Fatz" an der Schnellerstraße aus wie ein DDR-Polizeirevier oder eine Obdachlosenunterkunft. Jetzt leuchtet das Kulturhaus in mediterranem Ocker.

Möglich gemacht haben das etwa 50 Spender. "Es kamen rund 5700 Euro zusammen, darunter waren Kleinspenden von zehn oder 20 Euro und eine Großspende von 500 Euro. Außerdem hatten wir das Geld aus der Kiezkasse für Niederschöneweide für die Malerarbeiten verwenden können", freut sich Bernhard Buley vom Trägerverein der Kultureinrichtung. Zu den Spendern gehört neben vielen Einzelpersonen auch die Volkssolidarität, die das Haus mit für ihre Veranstaltungen nutzt.Das 40 Jahre alte Gebäude gehört zwar dem Bezirk, für die Außenrenovierung war aber kein Geld da. Deshalb hatte der Trägerverein im August zu Geldspenden aufgerufen, darunter auch in der Berliner Woche. Gern stellte sich Bernhard Buley gemeinsam mit seiner Kollegin Verena Schock noch einmal für den Fotografen in Positur. Wo vor drei Monaten noch das Grau des DDR-Plattenbaus den Hintergrund bildete, leuchtet es jetzt mediterran ocker. "Nur für die Hofseite hat das Geld leider nicht gereicht", sagt Buley.

Trotzdem sind die Vereinsmitglieder und die Besucher jetzt zufrieden mit ihrem neuen "Ratz-Fatz". Das bietet Theatervorstellungen, Buchlesungen, Kurse und Kunstausstellungen an. Allein zu Veranstaltungen kommen pro Jahr rund 8000 Besucher.

Am 15. November wird die neue Fassade in der Schnellerstraße 81 zünftig mit einem Fassadenfest gefeiert. Ab 19 Uhr gibt es bei freiem Eintritt Einblicke in Theateraufführungen der vergangene 20 Jahre sowie einen kleinen Imbiss.

Wissenswertes und das Veranstaltungsprogramm unter www.ratzfatzberlin.de
Ralf Drescher / RD
Autor:

Ralf Drescher aus Lichtenberg

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