TÜV bescheinigt der Björn-Schulz-Stiftung sehr gute Arbeit

Freuen sich: Barbara Beuth, Jürgen Schulz, Nicole Bracht-Brendt (Kinderkommission Bundestag), Olaf Seiche (TÜV) und Sabine Kraft (Bundesverband). | Foto: Frodl
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Niederschönhausen. Über eine Auszeichnung kann sich der ambulante Kinder-Hospizdienst der Björn-Schulz-Stiftung freuen. Er erhielt als erster Hospiz-Dienst seiner Art in Deutschland das TÜV-Siegel für verlässliche und transparente Kinderhospiz-Arbeit.

Der Bundesverband der Kinderhospize, der das Siegel verleiht, gratulierte der Stiftung aus Niederschönhausen zur erfolgreichen Zertifizierung durch den TÜV Rheinland. 2011 hatte der Bundesverband ein Handbuch mit Anforderungen und Prozessabläufen für die Arbeit in einem Kinderhospiz erstellt. Diese Vorgaben werden inzwischen in hervorragender Weise im ambulanten Dienst der Björn-Schulz-Stiftung umgesetzt. Um das zu erreichen, erarbeitete das Team der Einrichtung ein eigenes Qualitätsmanagement-Handbuch. In diesem wird beschrieben, wie die eigene Arbeit erfolgen soll. Außerdem wurden Schnittstellen zu anderen Bereichen beleuchtet und gemeinsame Standards erarbeitet. Wichtig war und ist den Mitarbeitern vor allem ein reibungsloser Informationsfluss. "Mit dem Handbuch wurde die Zusammenarbeit einfacher. Denn jeder weiß jetzt, worauf es ankommt und worauf er sich verlassen kann", sagt Barbara Beuth, Koordinatorin des Kinderhospiz-Dienstes. Mit klaren Vereinbarungen und Formularen wird zum Beispiel verhindert, dass Informationen, die die Kinder oder Familien betreffen, verloren gehen. Auch wenn die Arbeit am Handbuch mit viel Arbeit verbunden war, zieht Barbara Beuth eine positive Bilanz: "Unter dem Strich stehen Vereinfachungen und Erleichterungen."

Der Bundesverband der Kinderhospize setzt sich seit vielen Jahren mit dem Thema "einheitliche Qualitätsstandards" auseinander. Im Ergebnis dieser Arbeit wurde ein Qualitätssiegel entwickelt, das nach entsprechender TÜV-Zertifizierung vergeben wird. Dieses Siegel soll Familien eine Orientierung bei der Suche nach einer geeigneten Einrichtung ermöglichen.

Bernd Wähner / BW
Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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