Oberschöneweide. Die Wuhlheide ist Heimat der "Eisernen" von Union, des FEZ und mehrerer Sportvereine. In den 20er Jahren war der an Karlshorst angrenzende Teil als Volkspark auch ein sehr beliebtes Sport- und Spielareal.
Wenn es nach Bernhard Horschel ginge, könnte das wieder so werden. "Ich habe mich einige Jahre lang mit der historischen Wuhlheide befasst. Die ist in den letzten Jahren leider oft von Plänen für eine Neugestaltung ausgenommen worden", erzählt der Rentner, der seit fünf Jahren unmittelbar an der "grünen Lunge" wohnt.Um seine Ideen umzusetzen, ist er beim Projekt "Pro Wuhlheide", einem Zusammenschluss von örtlichen Akteuren dabei, und bringt dort seine Vorstellungen ein. "Auf dem Areal, auf dem bis 1994 eine sowjetische Kaserne stand, sind immer noch versiegelte Flächen. Dort könnte man doch mit ein paar Brettern Hochbeete anlegen und gemeinsam mit Anwohnern und Kindern naher Schulen urbanes Gärtnern einführen. Auf dem Tempelhofer Feld funktioniert das schon hervorragend", erzählt Bernhard Horschel bei einem Rundgang.
Andere Ideen des rüstigen Rentners betreffen einen Spielplatz und die Möglichkeit, wie in den 20er Jahren wieder Freiluftaufführungen von Theatergruppen anzubieten. Es gab bereits erste Gespräche, Akteure aus dem FEZ hatten unter anderem die Idee, ein Clownfestival durchzuführen.
"Ein Verein könnte in Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt die Pflege und den Schutz der Anlagen übernehmen", meint Bernhard Horschel.
Ein großes Problem in der Wuhlheide ist nämlich der Vandalismus. Ein nach Ideen der Anwohnerin Hilde Schneider vor Jahren gebauter Spielplatz mit Rasthütte wurde bereits mehrmals von Randalieren beschädigt und sogar angezündet.
Wer Bernhard Horschel bei seinem Einsatz für die historische Wuhlheide unterstützen möchte, kann sich direkt an ihn wenden: 48 81 30 19.
Ralf Drescher / RD
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