Als Treffpunkt zu wenig genutzt
Degewo schließt ihre Galerie Remise im Pankower Zentrum

Die Wohnungsbaugesellschaft degewo schließt Mitte des Jahres ihre Galerie Remise. | Foto: Bernd Wähner
  • Die Wohnungsbaugesellschaft degewo schließt Mitte des Jahres ihre Galerie Remise.
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Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft degewo wird am 30. Juni ihre Galerie Remise an der Pankgrafenstraße 1 schließen.

Das bestätigte Stadtentwicklungsstaatssekretär Sebastian Scheel (Die Linke) auf Anfrage des Pankower Abgeordnetenhausmitglieds Daniela Billig (Bündnis 90/Die Grünen). Die Galerie Remise befindet sich unweit des Pankower Angers. Dort stellten Künstler aus Pankow, aber auch aus anderen Bezirken aus. Als sie vor 20 Jahren eingerichtet wurde, war angedacht, sie zur „Pflege von Netzwerken unterschiedlicher Ausrichtung“ zu nutzen, teilt die degewo mit.

Aber inzwischen müsse man resümieren, dass sich die Remise „als Veranstaltungsort nicht in dem gewünschten Maße etablieren konnte". Auch als Ort für Veranstaltungen für und mit degewo-Mietern sei sie aufgrund ihrer Lage nicht geeignet. „Sie liegt weitab von degewo-eigenen Wohnungsbeständen und kommt damit nicht für die Quartiersarbeit infrage.“ Der Standort biete keinen Mehrwert für die degewo, heißt es aus dem Unternehmen.

Pro Jahr müssen im Schnitt etwa 45 000 Euro für den Ausstellungsbetrieb und den Unterhalt der Remise aufgewendet werden. Miete wird indes nicht eingenommen. Auch wenn es die Galerie ab dem 1. Juli nicht mehr geben wird, bleibt die degewo weiterhin Eigentümerin des Gebäudes. Möglicherweise wird es vermietet.

Bis zum 27. März sind übrigens Kunstwerke von Gisela Eichardt zu sehen, und vom 23. April bis 15. Mai stellt Jutta Römer hier aus. Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag 14 bis 18 Uhr.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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