Kampf den Schlaglöchern: Senat stellt wieder Geld für die Straßensanierung zur Verfügung

Pankow. Im Volksmund heißt es zwar immer noch Schlaglochprogramm, aber offiziell nennt es der Senat jetzt „Straßeninstandsetzungsprogramm“.

Auch in diesem Frühjahr verteilt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wieder Mittel an die Straßen- und Grünflächenämter der Bezirke, mit denen sie notwendige Instandsetzungen vornehmen können. In diesem Jahr sind es 25 Millionen Euro, die der Senat für die Reparatur von Gehwegen, Fahrbahnen und Radwegen in Berlin zur Verfügung stellt. Darüber informiert der Staatssekretär der Senatsverwaltung, Stefan Tidow (Bündnis 90/Die Grünen), auf Anfrage des Abgeordneten Joschka Langenbrinck (SPD).

Anteilig das meiste Geld fließt in den Bezirk Pankow. Immerhin 2,877 Millionen Euro stellt der Senat dem Bezirk für dringend nötige Sanierungen zur Verfügung. Von diesem Geld werden unter anderem sechs Gehwege repariert. Die meisten davon befinden sich in Prenzlauer Berg, zum Beispiel in der Danziger Straße zwischen Greifswalder und Bötzowstraße sowie zwischen Kniprode- und Erich-Boltze-Straße, aber auch in der Talstraße in Pankow und in der Walter-Friedrich-Straße in Buch.

Katastrophaler Zustand

Geplant ist außerdem die Instandsetzung von 20 Fahrbahnabschnitten, die sich über den gesamten Bezirk verteilen. So werden unter anderem Reparaturarbeiten auf der stadtauswärts führenden Fahrbahn der Prenzlauer Promenade, auf der Hansastraße, der Breiten Straße, der Karower Chaussee und der Hauptstraße in Blankenfelde stattfinden. Außerdem stellt der Senat Geld für die Instandsetzung des Radwegs auf der Schönhauser Allee zur Verfügung. Dieser ist viel genutzt, aber in einem katastrophalen Zustand. Zu dieser Erkenntnis kamen vor einem Jahr auch die Mitglieder des Verkehrsausschusses der Bezirksverordnetenversammlung, nachdem das Straßen- und Grünflächenamt eine Bestandaufnahme des Radwegzustandes präsentierte. Wann genau die einzelnen Bauarbeiten vorgenommen werden, steht noch nicht fest. Das hängt vor allem von den zur Verfügung stehenden Kapazitäten ab. BW

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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