„Dem Himmel 34 Meter näher“
Tag des offenen Denkmals in der Immanuelkirche

Die Immanuelkirche an der Prenzlauer Allee 28.  | Foto: Immanuelkirchgemeinde
  • Die Immanuelkirche an der Prenzlauer Allee 28.
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  • hochgeladen von Manuela Frey

Der alljährlich in Deutschland stattfindende Tag des offenen Denkmals steht an. Wie in den vergangenen Jahren wird sich auch die Evangelische Immanuelkirchgemeinde, Prenzlauer Allee 28, am 7. und 8. September 2024 beteiligen.

In diesem Jahr findet das unmittelbar vor der geplanten Sanierung der Außenhülle der Kirche statt. Aus diesem Anlass wird es eine Ausstellung zur Geschichte der Kirche geben.

Und das steht am Sonnabend, 7. September, auf dem Programm: offene Kirche und Ausstellung von 11 bis 17 Uhr. Ab 13 Uhr sind Turmbesteigungen bis zur Glockenebene unter dem Motto „Dem Himmel 34 Meter näher“ möglich. Um 11 Uhr wird die Ausstellung „Wer war Immanuel Kirch? – Zur Geschichte der Kirche“ eröffnet durch den Leiter des Landesdenkmalamtes Berlin, Landeskonservator Dr. Christoph Rauhut, und Bürgermeisterin Cordelia Koch (Bündnis 90/Die Grünen).

Ferner wird symbolisch ein Scheck über die Landesfördermittel für die Sanierung der Kirche übergeben.

Nach dem Gottesdienst am Sonntag, 8. September, stehen wieder von 13 bis 17 Uhr offene Kirche, Ausstellung und Turmbesteigungen auf dem Programm.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Bartholomäuskirche für die neuen Stadtviertel nördlich von Berlin zu klein. Darum wurde die Immanuelkirche unter der Schirmherrschaft von Kaiserin Auguste Victoria 1892/93 im neoromanischen Stil errichtet. Architekt war Bernhard Kühn, die Innenausmalung ist von Adolf Quensen. Die Kirche ist im Originalzustand erhalten. Auch die romantische Sauer-Orgel erklingt schon seit 1893. Im Herbst 2024 beginnen die Bauarbeiten an Dach, Fassade und Bleiglasfenstern.

Weitere Informationen auf https://denkmaltag.berlin.de/.

Autor:

Manuela Frey aus Charlottenburg

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