Freiwillige vor!
Woche des bürgerschaftlichen Engagements startet am 8. September

Den Wald in Berlin für den Klimawandel fit machen, das ist Ziel des Bergwaldprojekts im Tegeler Forst.  | Foto: Bergwaldprojekt
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  • Den Wald in Berlin für den Klimawandel fit machen, das ist Ziel des Bergwaldprojekts im Tegeler Forst.
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Die ganze Vielfalt von freiwilligem Engagement für unsere Gesellschaft sichtbar zu machen, darum geht es in der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements vom 8. bis 17. September. Die bundesweite Aktion, organisiert vom Bundesnetzwerk für Bürgerschaftliches Engagement (BBE), steht unter dem Motto „Engagement macht stark“ und jährt sich in Berlin zum 13. Mal.

Mit der Kampagne würdigt das BBE seit 2004 den Einsatz der über 30 Millionen freiwillig Engagierten, die sich eigeninitiativ, in Unternehmen, Stiftungen, Vereinen, Verbänden oder Einrichtungen für einen guten Zweck stark machen. Die in dieser Woche geplanten Aktionen und Veranstaltungen können von den jeweiligen Initiatoren im Internet unter www.engagement-macht-stark.de in einem digitalen Kalender eingetragen werden und animieren so zum Mitmachen und Nachahmen. Allein in Berlin wird es die Möglichkeit geben, sich während der Engagementwoche an über 50 Veranstaltungen in den verschiedensten Bereichen zu beteiligen. Vier davon stellen wir hier kurz vor:

Bergwaldprojekt im Tegeler Forst

Berlin ist mit etwa 18 Prozent Waldanteil eine der waldreichsten Großstädte Europas. Doch auch das Waldgefüge der Hauptstadt gerät durch den Klimawandel zunehmend aus dem Gleichgewicht. Das 1991 ins Leben gerufene deutsche Bergwaldprojekt versucht dem entgegenzuwirken, zum Beispiel durch die Verstärkung standortheimischer Laubbaumarten. Im Tegeler Forst können Freiwillige vom 10. bis 16.9. helfen, die Naturverjüngung des Waldes zu fördern und zum Beispiel invasive Pflanzenarten wie die spätblühende Traubenkirsche zurückzudrängen. Das Projekt wird in Kooperation mit den Berliner Forsten durchgeführt. Den Teilnehmern steht zur Übernachtung ein Freizeitheim und ein Zeltplatz am Rande des Tegeler Forstes zur Verfügung, darüber hinaus auch Fahrräder, um zu den Einsatzgebieten zu gelangen.

Die "Hürdenspringer" bieten im Rahmen der Engagementwoche in Neukölln Stadtführungen der etwas anderen Art an. | Foto: Hürdenspringer/Unionhilfswerk
  • Die "Hürdenspringer" bieten im Rahmen der Engagementwoche in Neukölln Stadtführungen der etwas anderen Art an.
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Die „Hürdenspringer“ werden zu Stadtführern

Am 13.9. von 17 bis 19 Uhr bieten die „Hürdenspringer“ Interessierten eine Stadtführung der besonderen Art. Unter dem Motto „Neukölln bildet“ teilen Frauen und Mädchen, die in Neukölln zu Hause sind, ihre persönlichen Eindrücke. Einwanderung ist dort Geschichte und Alltag und die Stadtteilführerinnen sind Zeitzeuginnen, die davon berichten. Auf den Spuren des Neuköllner Bildungswesens geht es zum Beispiel zur Karl-Marx-Schule, zur Rütli-Schule und in eine Koranschule. In den Hürdenspringer-Projekten des Unionhilfswerks werden Schüler der 9. und 10. Klassen beim Übergang Schule-Beruf, Auszubildende beim erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung und Geflüchtete beim Ankommen in Berlin von ehrenamtlichen Mentoren begleitet und erhalten Unterstützung. Gemeinsam wird dabei als Tandem an den individuellen Themen gearbeitet.

Familienpatenschaftsprojekt „An Deiner Seite“

Ein Informationstreffen zum Familienpatenschaftsprojekt „An deiner Seite“ veranstaltet die Evangelische Familienbildung Reinickendorf am 14.9. von 16 bis 18 Uhr. Denn wenn die Anforderungen im Alltag immer höher werden, die eigene Familie womöglich weit weg wohnt oder als Unterstützungssystem nicht mehr da ist, wenn eventuell noch eine kurzfristige Krise hinzukommt, dann tut es gut, jemanden an seiner Seite zu haben. Das vom Bezirksamt Reinickendorf finanzierte Projekt richtet sich an Familien mit Kindern im Alter zwischen ein bis sieben Jahren. Ehrenamtliche besuchen die Familien kurz- oder langfristig ungefähr drei bis vier Stunden pro Woche und unterstützen, stärken und entlasten sie je nach Bedarf in unterschiedlichster Weise – und sei es nur, indem sie einfach da sind.

Menschen mit und ohne Behinderung über den Sport zusammenzubringen ist ein wichtiges Ziel des SCL Berlin.  | Foto: Ralf Kuckuck
  • Menschen mit und ohne Behinderung über den Sport zusammenzubringen ist ein wichtiges Ziel des SCL Berlin.
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Internationales Sportfest des SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin

Ob mit oder ohne Handicap: Um Mitmachen und Spaß haben geht es am 16.9. von 13 bis 17 Uhr im Laufstadion des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks beim 42. Internationalen Sportfest des SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V. Die niedrigschwellige Veranstaltung soll möglichst viele Leute animieren, sich zu bewegen – und zwar ganz ohne Leistungsdruck. Torwandschießen, Basketball-Korbwurf, 60 m – Lauf, Fußball-Dart, 30 m Mini-Hürdenlauf und Kugelstoßen machen das Event zu einem bunten Breitensportfest für Jung und Alt. Erwartet werden wie im letzten Jahr wieder mehrere Hundert Sportler aus Berlin, anderen Bundesländern und dem Ausland. Für die gilt: Dabei sein ist alles, der Lohn für die Teilnahme sind eine Medaille und Urkunde.

Bei einigen Veranstaltungen ist eine Anmeldung im Vorfeld erforderlich. Weiterführende Informationen dazu sowie zu genauen Terminen und Orten entnehmen Sie bitte dem Engagementkalender unter www.engagement-macht-stark-de/engagementkalender/.

Autor:

Michael Vogt aus Prenzlauer Berg

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