Rahnsdorf. Am 3. Oktober endete die Saison der Fährlinie F 24 über die Müggelspree. Nach derzeitigem Stand aber nur bis April 2014. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hatte die kurze Strecke über die Müggelspree in einer Ausschreibung nicht mehr berücksichtigt und wollte die mit einem Ruderkahn betriebene Strecke durch ein Elektroboot ersetzen.
Jetzt sorgt ein Schild am verwaisten Fährsteg für neue Hoffnung. "Der Saisonbetrieb wird am 18. April 2014 wieder aufgenommen" teilt darauf die BVG mit.Bei dem Unternehmen, das die Fähre bisher durch die Stern und Kreis Schiffahrt betreiben ließ, setzt man inzwischen auf einen Fortbestand. "Wir haben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt empfohlen, die Fähre weiter wie bisher zu betreiben. Für die vorgesehene neue Verbindung müsste ein neuer Anlegesteg gebaut werden, diese Investitionen stünden in keinem Verhältnis zum Nutzen", sagt Petra Reetz, Sprecherin der BVG.
Die Investition, dass wären rund 200 000 Euro, damit das Elektroboot auf Rahnsdorfer und Müggelheimer Seite der Müggelspree anlegen könnte. Weil das Wasser- und Schifffahrtsamt ersten Plänen im Interesse der Verkehrssicherheit auf der Spree eine Absage erteilte, müssten wahrscheinlich Privatgrundstücke auf Müggelheimer Seite teilweise enteignet werden.
Der Heimatverein Köpenick hatte rund 18 000 Euro für den Erhalt der Ruderfähre gesammelt. "Nun liegt die Entscheidung bei Senator Michael Müller und seinem Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler (beide SPD). Die wären gut beraten, der Empfehlung der BVG zu folgen", meint Stefan Förster, Vorsitzender des Heimatvereins.
Die Rahnsdorfer Ruderfähre, ist mit 38 Metern die kürzeste öffentliche Verkehrsverbindung Berlins. Die Linie gibt es seit 102 Jahren, sie wurde immer mit einem Ruderboot betrieben. Rund 10 000 Passagiere, darunter viele Touristen, nutzen jedes Jahr die Spreequerung.
Ralf Drescher / RD
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