Zweiter Versuch zu Pfandflaschen: Gestelle sollen das Sammeln erleichtern

Evelyn Malinowska und Stephan Machulik bei der Vorstellung der neuen Stelle für die Pfandflaschen. | Foto: Christian Schindler
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Spandau. In der Zitadellenstadt ist ein zweiter Versuch gestartet, Pfandflaschen-Sammlern ihre Tätigkeit zu erleichtern.

Bezirksamt, Berliner Stadtreinigung (BSR) und die gemeinnützige trias gGmbH stellten am 8. Juli neue Flaschenhalter vor. An insgesamt 27 Stellen in der Altstadt und an der Ellipse können jetzt jeweils bis zu drei Flaschen in eine Halterung über den Abfallbehältern gesteckt werden. „Dort können sie dann Pfandflaschensammler einfach rausnehmen“, sagt der fürs Ordnungsamt und die Bürgerdienste zuständige Stadtrat Stephan Machulik (SPD).

Ein Pilotprojekt im Jahr 2014 war nicht gerade zur Zufriedenheit aller Beteiligten verlaufen. Dabei waren unter den Abfallbehältern Kisten installiert worden, in die Pfandflaschen gestellt werden konnten. Doch diese wurden zweckentfremdet, und einfach auch mit Müll gefüllt. Zudem konnten in den umliegenden Straßen-Papierkörben nicht deutlich weniger Pfandflaschen gefunden werden, wie BSR-Projektleiter Frieder Söling betont.

Jetzt hat die Designerin Evelyn Malinowska ein schlichtes Metallgestell entwickelt, dass zwar Platz für jeweils drei Flaschen bietet, aber nicht für Müll. Der Erfolg bleibt abzuwarten. CS

Autor:

Christian Schindler aus Reinickendorf

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