Sportlicher Brückenschlag zwischen Spandau und Falkensee

Hagen Brosius vom SC Charlottenburg war der Sieger beim Lauf der Sympathie 2013. | Foto: Frey
  • Hagen Brosius vom SC Charlottenburg war der Sieger beim Lauf der Sympathie 2013.
  • Foto: Frey
  • hochgeladen von Thomas Frey

Spandau. Den ersten Start gab es am 25. März 1990. Daraus hat sich inzwischen eine Traditionsveranstaltung entwickelt. Die Rede ist vom Lauf der Sympathie von Falkensee nach Spandau, der am Sonntag, 16. März, zum 25. Mal stattfindet.

Erwartet werden auch in diesem Jahr rund 3000 Teilnehmer. Außer der Hauptstrecke über zehn Kilometer gibt es auch einen Fünf-Kilometer-Lauf und ein Einlagerennen für Kinder und Eltern durch die Spandauer Altstadt.

Anlass für die Premiere vor fast einem Vierteljahrhundert war der Fall der Berliner Mauer wenige Monate zuvor. Damit war auch für Spandau der Weg in sein Umland wieder frei. Der Lauf sollte eine Brücke zur Nachbarstadt Falkensee schlagen und die neue Verbindung bekräftigen. Beim ersten Rennen existierte die DDR noch, es ging vorbei an Grenzposten und Resten des Betonwalls.

Davon ist schon lange nichts mehr zu sehen. Geblieben ist jedoch das alljährliche Rennen zum Frühjahrsbeginn. Es ist bei Hobbyläufern ebenso beliebt, wie bei professionellen Athleten. Organisiert wird die Veranstaltung von den Vereinen VfV Spandau und TSV Falkensee.

Der Zehn-Kilometer-Lauf wird am Sonntag um 11 Uhr an der Stadthalle Falkensee gestartet. Die Strecke führt über die Segefelder-, Hamburger- und Spandauer Straße zur Stadtgrenze. Von dort geht es über die Falkenseer Chaussee, Askanierring, Borchertweg und Hohenzollernring zur Galen- und Moritzstraße und über die Carl-Schurz-Straße zum Spandauer Rathaus. Der Sieger wird dort nach ungefähr einer halben Stunde erwartet.

Das Fünf-Kilometer-Rennen beginnt um 11.10 Uhr an der Stadtrandgrenze, Ecke Am Kirchenland und führt ebenfalls zum Rathaus. Alle Läufer freuen sich natürlich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung entlang der Strecke und beim Zieleinlauf.

Am Freitag, 14. März, 16 bis 18.30 Uhr, sowie am Sonnabend, 15. März, 10 bis 15 Uhr, sind im Rathaus Spandau, Carl-Schurz-Straße 2/6, noch Nachmeldungen möglich. Die Gebühr beträgt 17 Euro für Erwachsene und 15 Euro für Jugendliche. Auch die Startnummern können dort während dieser Zeiten abgeholt werden. Danach außerdem am 16. März bis 10.30 Uhr in der Stadthalle Falkensee. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde.

Alle Informationen finden sich auf www.vfv-spandau.de.
Thomas Frey / tf
Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

50 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Beitragsempfehlungen

BauenAnzeige
2024 war Richtfest für die Grundschule in der Elsenstraße. | Foto: SenBJF
7 Bilder

Berliner Schulbauoffensive 2016-2024
Erfolgsgeschichte für unsere Stadt

Die Berliner Schulbauoffensive ist nach wie vor eines der zentralen Projekte unserer Stadt. Mit aktuell mehr als 44.000 neu entstandenen Schulplätzen setzt die Offensive ihre Ziele erfolgreich um. So wurden von 2016 bis 2023 bereits 5 Milliarden Euro in moderne Bildung investiert. Auch in den kommenden Jahren wird das derzeit größte Investitionsvorhaben für Schulen fortgesetzt. Die Offensive geht weiter und führt zu einer dauerhaft verbesserten schulischen Umgebung für unsere Schülerinnen und...

  • Charlottenburg
  • 13.12.24
  • 134× gelesen
WirtschaftAnzeige
Für weitere rund 180.000 Haushalte in Berlin baut die Telekom Glasfaserleitungen aus. | Foto: Telekom

Telekom baut Netz aus
Glasfaser-Internet hier im Bezirk

Ab Dezember starten die Arbeiten zum Ausbau des hochmodernen Glasfaser-Netzes in Borsigwalde, Friedenau, Frohnau, Hakenfelde, Lichtenrade, Lübars, Mariendorf, Neu-Tempelhof, Reinickendorf, Schöneberg, Spandau, Tegel, Waidmannslust, Wilhelmstadt und Wittenau. Damit können weitere rund 180.000 Haushalte und Unternehmen in Berlin einen direkten Glasfaser-Anschluss bis in die Wohn- oder Geschäftsräume erhalten. Die Verlegung der Anschlüsse wird im Auftrag der Telekom durchgeführt. Bis 2030 plant...

  • Borsigwalde
  • 11.12.24
  • 920× gelesen
WirtschaftAnzeige
Einstiegstüren machen Baden und Duschen komfortabler. | Foto: AdobeStock

GleichWerk GmbH
Seniorengerechte Bäder und Duschen

Seit März vergangenen Jahres ist die Firma GleichWerk GmbH in Kremmen der richtige Partner an Ihrer Seite, wenn es um den Innenausbau Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung geht. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch seine Dienste für Hausverwaltungen an. Geschäftsführender Inhaber des Fachbetriebs ist Dennis Garte, der nach jahrelanger Berufserfahrung den Schritt in die Selbstständigkeit wagte, wobei er über ein großes Netzwerk an Kooperationspartnern sowie angesehenen Handwerksfirmen verfügt....

  • Umland Nord
  • 04.12.24
  • 588× gelesen
WirtschaftAnzeige
Für weitere rund 84.000 Haushalte in Berlin baut die Telekom Glasfaserleitungen aus. | Foto: Telekom

Telekom vernetzt
Glasfaser-Internet hier im Bezirk

Aktuell laufen die Arbeiten zum Ausbau des hochmodernen Glasfaser-Netzes in Berlin auf Hochtouren. Neue Arbeiten starten nun auch in Alt-Hohenschönhausen, Fennpfuhl, Friedrichsfelde, Friedrichshain, Karlshorst, Kreuzberg, Lichtenberg und Rummelsburg. Damit können nun rund 84.000 Haushalte und Unternehmen einen direkten Glasfaser-Anschluss bis in die Wohn- oder Geschäftsräume erhalten. Die Verlegung der Anschlüsse wird im Auftrag der Telekom durchgeführt. Bis 2023 plant die Telekom insgesamt...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 11.12.24
  • 1.086× gelesen
KulturAnzeige
Blick in die Ausstellung über den Palast der Republik. | Foto: David von Becker
2 Bilder

Geschichte zum Anfassen
Die Ausstellung "Hin und weg" im Humboldt Forum

Im Humboldt Forum wird seit Mai die Sonderausstellung „Hin und weg. Der Palast der Republik ist Gegenwart“ gezeigt. Auf rund 1.300 Quadratmetern erwacht die Geschichte des berühmten Palastes der Republik zum Leben – von seiner Errichtung in den 1970er-Jahren bis zu seinem Abriss 2008. Objekte aus dem Palast, wie Fragmente der Skulptur „Gläserne Blume“, das Gemälde „Die Rote Fahne“ von Willi Sitte, Zeichnungen und Fotos erzählen von der damaligen Zeit. Zahlreiche Audio- und Videointerviews geben...

  • Mitte
  • 08.11.24
  • 1.977× gelesen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.