Stolperstein für Familie Wolfram
Tempelhof. Vor dem Haus Manfred-von-Richthofen-Straße 169 erinnert seit dem 4. November ein Stolperstein an die Familie Wolfram. Sie lebte in den 1930er-Jahren im heutigen Pfarrhaus der evangelischen Paulus-Kirchengemeinde. Im Frühjahr 1939 wanderte die Familie nach Belgien aus, doch der Vater wurde im Sommer 1940 interniert, zunächst in französischen Lagern. Seine Spur endet im polnischen Lager Majdanek. Mit der Enteignung des Tempelhofer Hauses wurde auch dessen ältere Schwester ‚„ausgebürgert“ und in Theresienstadt ermordet. Mutter und Sohn konnten nach London entkommen und wanderten 1949 zum Bruder nach Australien aus. sus
Autor:Susanne Schilp aus Neukölln |
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