Bezirksamt informiert am 5. März über Beweidung
Tierische Rasenmäher kommen bald

Im Mai sollen sie kommen, die neuen Nachbarn am Egelpfuhlgraben. Wasserbüffel, Schafe und Ziegen grasen dann auf der Orchideenwiese und halten so die Vegetation kurz.

Die tierische Beweidung soll den ökologischen Zustand des grünen Kleinods verbessern. Wie aber sieht das praktisch aus? Wie retten die tierischen Landschaftspfleger Pflanzen, Tümpel, Frösche und Molche? Warum findet das Ganze auf der Orchideenwiese statt, und wie kommen die Tiere auf die Weide?

All diese Fragen beantworten Experten am 5. März auf der Informationsveranstaltung zur Beweidung der Orchideenwiese. Dazu laden das Umwelt- und Naturschutzamt und das Straßen- und Grünflächenamt um 18 Uhr ins Vereinsheim Kolonie Hasenheide am Festplatzweg 9 ein. Vertreter des Landschaftspflegeverbandes Spandau sind ebenfalls vor Ort und berichten über ihre Erfahrungen mit tierischer Beweidung, geben Antworten auf praktische Fragen.

Die Orchideenwiese steht seit 1972 wegen ihrer ökologischen Qualität unter Schutz. Inzwischen ist die Pflanzenvielfalt jedoch stark zurückgegangen und auch die beiden Tümpel auf den Flächen müssen aufgewertet werden. Seit November 2018 treibt das Umwelt- und Naturschutzamt deshalb den Zaunbau auf der Orchideenwiese im Bereich des Egelpfuhlgrabengrünzugs voran.

Autor:

Ulrike Kiefert aus Mitte

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