Kooperation von Seniorenhaus mit Angehörigen-Initiative beschlossen

Hakenfelde. Die "Pro Seniore Residenz Wasserstadt" und die Alzheimer-Angehörigen-Initiative Spandau haben am 22. November einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch miteinander vereinbart.

Die Angehörigen-Initiative bietet in Spandau und anderen Bezirken pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz eine fachlich geleitete Gesprächsgruppe mit gleichzeitiger Betreuung an. Im Rahmen der Veranstaltung am 22. November informierten sich Vertreter der Initiative über betreute Wohnformen, Verhinderungspflege sowie Kurz- und Langzeitpflege in dem Seniorenhaus, An der Havelspitze 3. Großes Interesse fanden bei den Besuchern die Wohngruppen für Demenzerkrankte sowie der "Beschützende Bereich" für schwerstkranke Menschen mit Demenz.Der anschließende Gedankenaustausch zeigte, dass nicht nur das Bedürfnis der pflegenden Angehörigen nach Hilfe und Unterstützung, sondern auch nach Informationen über für Demente gerechte Wohnformen groß ist. Annemarie Trabitzsch, Pflegedienstleiterin der "Pro Seniore Residenz Wasserstadt", schlug daher einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit der Angehörigen-Initiative vor. Dieser sollte in Form von Schulungen und Informationsnachmittagen zum Thema Demenz gestaltet werden. Auf offene Ohren traf auch der Vorschlag von Teilnehmern, eine Angehörigengruppe für die Bewohner des Seniorenhauses direkt in der Einrichtung zu etablieren. Die zeigte sich bereit, Räume für Schulungen und Treffen bereitzustellen.

Die Kooperation der Angehörigen-Initiative mit dem Seniorenhaus soll nun Anfang kommenden Jahres auf den Weg gebracht werden. Ziel ist es, einen Beitrag zur Erhöhung der Lebensqualität nicht nur der Menschen mit Demenz, sondern auch ihrer pflegenden Angehörigen zu leisten.

Michael Uhde / Ud
Autor:

Michael Uhde aus Spandau

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