Kaulsdorf. Sozialstadträtin Dagmar Pohle (Die Linke) und Vertreter von Sozialverbänden unterschrieben Ende Dezember die neuen Stadtteilzentrenverträge. Neu ist, dass ab 2014 auch Kaulsdorf ein Stadtteilzentrum erhält.
Betreiber des neuen Stadtteilzentrums in Kaulsdorf ist der Verein "Mittendrin leben". Bis Ende vergangenen Jahres trug der Verein den Namen "Mittendrin in Hellersdorf". Er änderte zum Jahreswechsel seinen Namen, um sein inzwischen geändertes Profil hervorzuheben. Ursprünglich als Verein zur Betreuung von Behinderten gegründet, leistet "Mittendrin leben" inzwischen auch vielfältige andere Stadtteilarbeit. Der Verein wird voraussichtlich im März in der Brodauer Straße 27-29 das Kaulsdorfer Stadtteilzentrum eröffnen. Damit erhöht sich die Zahl der Stadtteilzentren in Marzahn-Hellersdorf auf neun.
Bewohner von Kaulsdorf fordern schon seit einigen Jahren ein eigenes Stadtteilzentrum für den Ortsteil. Die damalige Bürgermeisterin Pohle hatte im Vorfeld der Wahlen zum Abgeordnetenhaus 2009 zugesagt, diesen Wunsch zu prüfen.
Tatsächlich scheiterten dann zwei Ausschreibungen. Hauptursache dafür war das Fehlen eines geeigneten Standorts. Marzahn-Hellersdorf verfügt zwar in den Großsiedlungen über eigene Räume, nicht jedoch in den Siedlungsgebieten. Das Bezirksamt muss hier in der Regel neu bauen oder Räume anmieten. So scheiterte beispielsweise das Interesse des AWO-Kreisverbandes Spree-Wuhle, den Zuschlag für das Stadtteilzentrum in Kaulsdorf zu bekommen, an eben solchen nicht vorhandenen Räumlichkeiten. Dabei betreibt der Kreisverband bereits ein Stadtteilzentrum für Hellersdorf in der Kastanienallee.
"Mittendrin leben" als jetzt ausgewählter Träger des Kaulsdorfer Stadtteilzentrums betreibt in der Brodauer Straße 27-20 unter anderem ein Wohnprojekt für Suchtkranke. Weiterhin gibt es eine Werkstatt "Nadelholz", in der Behinderte sich einen Zuverdienst verschaffen können. Der Verein ist auch Betreiber eines Stadtteilzentrums, nämlich für Hellersdorf-Ost in der Albert-Kuntz-Straße.
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