Psychologische Hilfe für ukrainische Flüchtlinge
Das Vivantes-Klinikum bietet im Stadtteilzentrum eine Gesprächsgruppe an

Das Vivantes-Klinikum Kaulsdorf hat Berlins erste psychologische Gesprächsgruppe für ukrainische Geflüchtete gestartet. Die konzeptionelle Leitung hat die psychologische Psychotherapeutin Katharina Harling.

Die Gruppe mit bis zu acht Personen, die vor allem bei der Bewältigung der Kriegs- und Fluchterfahrungen helfen soll, trifft sich seit dem 11. Mai einmal pro Woche im Stadtteilzentrum Kaulsdorf, Brodauer Straße 27-29. Ziel des Angebots ist, früh zu erkennen, wer eine psychiatrische Behandlung bekommen sollte. Bei Bedarf werden die Patienten aus dem Bezirk in der Klinik weiterversorgt. „Wer Krieg, Todesangst und Flucht erlebt hat, ist psychisch oftmals schwer belastet. Mit unserem neuen gruppenpsychologischen Angebot möchten wir insbesondere bei Geflüchteten aus der Ukraine Hilflosigkeit abbauen und gesunde Verarbeitungsprozesse, aber auch die Enttabuisierung psychiatrischer Krankheitsbilder fördern“, erklärt Dr. Christoph Richter, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Vivantes-Klinikum Kaulsdorf.

Kontakt und Anmeldung unter Telefon 56 58 87 62 oder per E-Mail an stz-kaulsdorf@ev-mittendrin.de.

Autor:

Philipp Hartmann aus Köpenick

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