Randale im Gleisdreieckpark
Besonders schwerer Landfriedensbruch

Gleich mehrere Einsätze im Park am Gleisdreieck beschäftigen die Polizei in der Nacht vom 31. Mai zum 1. Juni.

Zunächst wurde gegen 23.20 Uhr im Ostteil des Parks ein Einsatzfahrzeug mit einem unbekannten Gegenstand beworfen. Etwa 90 Minuten später wurden die Beamten wegen einer Schlägerei in den Westteil alarmiert. Die konnten sie zwar nicht feststellen, aber kurze Zeit darauf, wiederum im östlichen Bereich, eine Gruppe zwischen 50 und 70 Personen. Die hätten ziemlichen Lärm gemacht, Musik abgespielt und offenbar Alkohol konsumiert. Außerdem wurden die Einsatzkräfte mit Schimpfworten belegt.

Die Beamten verließen nach dieser Begegnung, laut Polizeiangaben, zunächst den Park, weil sie zu einer gefährlichen Körperverletzung gerufen worden waren. Als sie etwa ein halbe Stunde später wieder zurückkamen, wurden sie von mehreren Menschen angesprochen, die davon berichteten, dass rund 30 bis 40 Personen Fahrräder und ein Kleinkraftrad anzünden würden. Auch ein E-Scooter und eine Bank wurden, wie sich kurz darauf herausstellte, unter Feuer gesetzt. Als die Feuerwehr anrückte, versuchten mehrere Personen zu flüchten. Acht von ihnen wurden vorläufig festgenommen. Es laufen jetzt Ermittlungen wegen versuchter Sachbeschädigung sowie wegen besonders schweren Landfriedensbruchs.

Die Polizei war während der Nacht unter anderem mit Kräften einer Einsatzhundertschaft, sechs Einsatzwagen sowie zwei Diensthunden vor Ort.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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