40 Personen attakieren Polizisten am Kottbusser Tor
Kreuzberg. Rund 40 Personen haben am Abend des 7. Juni Einsatzkräfte der Polizei am Kottbusser Tor angegriffen. Die etwa 20 Beamten führten dort gegen 22.45 Uhr eine Drogenrazzia durch, als sie von Vermummten aus der Admiralstraße heraus mit Farbbeuteln, Steinen und Feuerwerkskörpern attackiert wurden.
Eine Flasche vermutlich mit Benzin gefüllt, platze neben einer 27-jährigen Polizistin, der Inhalte verteilte sich teilweise über ihre Kleidung. Kurz darauf wurde ein Brandsatz in ihre Richtung geworfen, der die Frau nur knapp verfehlte. Die 27-Jährige erlitt Augen- und Hautreizungen. Auch die Frontscheibe eines Gruppenwagens wurde von einem Böller getroffen und stand kurze Zeit in Flammen. Außerdem legten die Randalierer Gegenstände auf die Fahrbahn am Kottbuser Tor und zündeten sie an.Die Täter flüchteten danach in verschiedene Richtungen. Eine Gruppe von etwa 20 Personen entfernte sich in Richtung Reichenberger Straße und wurde von den Einsatzkräften verfolgt. In einem Hinterhof konnten zwei Männer im Alter von 22 und 26 Jahren festgenommen werden.
Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben oder weitere Angaben machen können, werden gebeten, sich zu melden. Das gilt besonders für den Angriff auf die Polizistin, der als versuchtes Tötungsdelikt gewertet wird. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt, 46 64 95 21 45 oder jeder andere Polizeidienststelle entgegen.
Zu den Hintergründen des Gewaltexzesses vom 7. Juni wird in verschiedenen Richtungen ermittelt. Er könnte in Zusammenhang mit den Demonstrationen in Istanbul sowie weiteren Städten der Türkei stehen. Auch die Auseinandersetzungen zwischen der Blockupy-Bewegung und der Polizei in Frankfurt am Main spielen möglicherweise eine Rolle.
Thomas Frey / tf
Dieser Inhalt gefällt Ihnen?
Melden Sie sich an, um diesen Inhalt mit «Gefällt mir» zu markieren.
Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.
Hüft- und Kniebeschwerden können durch Unfälle, Verschleißerscheinungen oder Fehlstellungen verursacht werden und beeinträchtigen Ihre Beweglichkeit sowie Ihre Lebensqualität erheblich. Bei unserem Infoabend wird Tariq Qodceiah, Chefarzt für Orthopädie & Unfallchirurgie sowie Leiter des Caritas Hüftzentrums in Reinickendorf, Ihnen die verschiedenen Ursachen und Behandlungsstrategien für Knie- und Hüftschmerzen erläutern. Er stellt sowohl konservative als auch operative Methoden vor und zeigt,...
Leiden Sie unter anhaltenden Rückenschmerzen oder Wirbelsäulenbeschwerden? Moderne minimal-invasive Operationsverfahren ermöglichen eine schonendere Behandlung mit schnelleren Genesungszeiten. Erfahren Sie mehr über innovative Therapiemöglichkeiten bei unserem Infoabend mit Dr. (Univ. Kermanshah) Kamran Yawari, Teamchefarzt des Caritas Wirbelsäulenzentrums. In seinem Vortrag erläutert er die Vorteile minimal-invasiver Wirbelsäulenchirurgie und zeigt auf, wann und für wen diese Methoden sinnvoll...
Unser Darm ist mit seinen 5 bis 7 Metern Länge ein wahres Wunderwerk unseres Körpers. Doch wenn es am Ende des Darms zu Erkrankungen kommt, kann das die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen – auch wenn man es nicht sieht. Aus Scham werden diese Probleme oft verschwiegen, dabei gibt es in den meisten Fällen gute Behandlungsmöglichkeiten. Wir laden Sie herzlich zu unserem Informationsabend ein! Erfahren Sie, welche proktologischen Erkrankungen häufig auftreten, welche Untersuchungsmethoden es...
Gallensteine sind ein häufiges, aber oft unterschätztes Gesundheitsproblem. Etwa jede fünfte Person in Europa ist betroffen, und fast die Hälfte entwickelt im Laufe des Lebens Beschwerden. Diese äußern sich meist in Form von wiederkehrenden Schmerzen, insbesondere im rechten Oberbauch. In einigen Fällen können Gallensteine zu ernsthaften Komplikationen wie einer Entzündung der Gallenblase führen. Die bevorzugte Therapie bei Beschwerden ist die operative Entfernung der Gallenblase – in der Regel...
Kommentare
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.