Schwimmen mit Einschränkungen
Prinzenbad ab 27. Mai geöffnet

Baden ja, aber nicht so eng wie auf diesem Foto aus früheren Zeiten. | Foto: Thomas Frey
  • Baden ja, aber nicht so eng wie auf diesem Foto aus früheren Zeiten.
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Die coronabedingte verspätete Sommersaison in den Freibädern startet jetzt auch im Prinzenbad.

Es ist ab 27. Mai geöffnet. Aber mit Einschränkungen. Der Eintritt ist nur mit einem zuvor online erworbenen Zeitfenster-Ticket möglich. Erhältlich sind die Karten über die Website der Berliner Bäder-Betriebe, www.berlinerbaeder.de. Pro Einkauf können bis zu fünf Zeitfenster-Tickets in einem Zeitraum von sieben Tagen im voraus erworben werden. Der Einzelpreis beträgt einheitlich 3,80 Euro. Ermäßigung, Mehrfach- oder Saisonkarten gibt es derzeit nicht. Kinder bis fünf Jahren haben freien Eintritt, pro erwachsene Aufsichtsperson dürfen maximal zwei mitgenommen werden.

Zeitfenster bedeutet, das Ticket gilt nur für bestimmte Stunden. Im Prinzenbad sind solche "Time Slots" in der Zeit von 7 bis 10, 11 bis 15 und 16 bis 20 Uhr. Spätestens eine halbe Stunde vor dem Ende müssen alle aus dem Wasser. Zwischen den Zeitfenstern werden die Bäder gereinigt und desinfiziert.

Umkleiden und Duschen sind geschlossen, nur die Kaltbrausen im Freien in Betrieb. Dort aber bitte nicht mit Seife oder Shampoo abduschen. Hält sich dort jemand auf, ist ein Abstand von fünf Metern einzuhalten, ebenso wie grundsätzlich auf der Liegewiese. Ansonsten gilt überall eine Mindestdistanz von 1, 50 Metern.

In den Schwimmbecken sind Doppelbahnen abgeteilt. Geschwommen wird hintereinander im Rechtsverkehr. Die Bahnen sollen zwischen den beiden Beckenrändern voll genutzt werden, also nicht unterwegs umdrehen. Überholen ist nur am Ende der Bahnen möglich. 18 Personen können gleichzitig eine 50-Meter-Bahn benutzen. Ist das erreicht, müssen die anderen warten. Im Nichtschwimmerbecken lautet die Vorgabe: etwa 20 Quadratmeter Platz für eine Familie beziehungsweise Besuchergruppe. Weiter geschlossen bleiben Kinderplanschbecken, Sprungtürme und Spielplätze.

Das Einhalten der Regeln wird von den Berliner Bäder-Betrieben auch mit zusätzlichem Personal überwacht. Aber auch die können nicht überall gleichzeitig sein. Deshalb wird bei den Gästen nicht nur um Verständnis, sondern auch um Rücksichtnahme und Vernunft gebeten. Nur so können die Bäder offen bleiben. Wenn auch ganz anders, als normalerweise gewohnt.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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