Friedrichsfelde. Was haben Käthe Kollwitz, Bruno Apitz und Hans Rodenberg gemeinsam? Klar – sie alle sind auf ihre Art und Weise Künstler. Als Malerin und Bildhauerin, als Schriftsteller und Schauspieler, als Theaterregisseur und Filmproduzent. Und noch etwas vereint sie: Der Zentralfriedhof Friedrichsfelde, auf dem sie ihre letzte Ruhe fanden.
Was kaum jemand weiß: Nicht nur bildende Künstler, Schriftsteller, Theater- und Filmschaffende wurden auf der Begräbnisstätte mit dem Beinamen „Sozialistenfriedhof“ beigesetzt, sondern auch Baumeister und Landschaftsarchitekten, die das aufstrebende Berlin Ende des 19. Jahrhunderts maßgeblich prägten. Zu ihren Grabstätten und zu den Spuren, die sie vor Ort hinterließen, führt am 23. August der „Friedrichsfelder Friedhofsspaziergang“.
Den Streifzug in die Vergangenheit werden Jürgen Hofmann und Klaus Schäling begleiten, ihn mit kleinen Anekdoten würzen und so manches über die architektonische Vielfalt Berlins zu erzählen wissen. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Haupteingang des Friedhofs in der Gudrunstraße 20. Der Rundgang kostet vier Euro, ermäßigt zwei. Für Kinder bis 14 Jahre ist er kostenfrei.
Weitere Touren finden um 14 Uhr am 12. und 13. September am Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „Die Feierhalle“ und am 11. Oktober mit dem Titel „Kundschafter und Spione – Frauen und Männer in geheimer Mission“ statt.
Mittlerweile 134 Jahre hat der Zentralfriedhof Friedrichsfelde auf dem Buckel. Er wurde nach Plänen des Berliner Stadtgartendirektors Hermann Mächtig und des Königlichen Gartenbaudirektors Axel Fintelmann gestaltet. Dabei orientierten sie sich an dem Ohlsdorfer Friedhof, der im Stil eines Landschaftsparks errichtet wurde. Heute steht das 32 Hektar große Areal unter Denkmalschutz. JK
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