Brückenbau am S-Bahnhof Marzahn verteuert sich erheblich

Marzahn. Nach jahrelanger Planung und komplizierter Finanzierung schien der Verlängerung der Fußgängerbrücke am S-Bahnhof Marzahn nichts mehr im Wege zu stehen. Doch im Laufe der Zeit sind die Kosten explodiert.

Die Fußgängerbrücke, die vom Eastgate-Center zum S-Bahnhof Marzahn führt, soll um 27 Meter zum Wiesenburger Weg verlängert werden. Fußgänger sollen so den angrenzenden Parkfriedhof und den Georg-Knorr-Gewerbepark direkt erreichen können.

Die Planungsunterlagen wurden bereits 2007 erstellt. Das Land Berlin sagte dem Bezirk Fördermittel des Bundes in Höhe von rund zwei Millionen Euro zu. Doch gebaut werden konnte nicht. Die Bahn zierte sich lange, die Wartung der Brücke zu übernehmen.

Inzwischen ist die Planung veraltet. Bei der Überprüfung der Unterlagen stellte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung jetzt fest, dass die Anforderungen an die technische Sicherheit deutlich gestiegen sind und sich die Kosten für den Bau solcher Anlagen erhöht haben. Stadtentwicklungsstadtrat Christian Gräff (CDU) muss erneut mit der Bahn über diese Anforderungen verhandeln.

Er geht davon aus, dass die zugesagten Fördermittel bei Weitem nicht mehr reichen und neue Fördertöpfe aufgetan werden müssen. Gräff wollte aber weder eine Summe noch einen zeitlichen Rahmen für den Baubeginn nennen.

Harald Ritter / hari
Autor:

Harald Ritter aus Marzahn

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