Marzahn. Der Stadtteil Marzahn-NordWest bereitet sich auf eigene Art und Weise auf das Weihnachtsfest vor. Höhepunkt in der Adventszeit ist der interkulturelle Weihnachtsmarkt am Freitag, 13. Dezember.
Der interkulturelle Weihnachtsmarkt in Marzahn-NordWest findet zum dritten Mal und in den Passagen des Einkaufscenters "Zu den Eichen" statt. Er lädt ein zum Mitmachen und Staunen. Neben dem Weihnachtsprogramm auf einer kleinen Bühne gibt es Stände von Vereinen. Hier können die Besucher mit ihren Kindern Weihnachtsgeschenke basteln oder Kerzen ziehen.
Auf der Bühne treten Künstler auf, sagen Kinder und Jugendliche Gedichte auf, singen Lieder und stellen sich mit Tanzeinlagen vor. Mit dabei sind unter anderem die Kita "Marzähnchen", die Marcana-Schule und das Jugendzentrum Betonia. Zum Abschluss singt gegen 18.45 Uhr der Chor von Vision e.V. Weihnachtslieder. Veranstalter sind neben dem Quartiersmanagement die freien Träger der sozialen Arbeit im Stadtteil. "Wir wollen allen Menschen im Stadtteil eine vorweihnachtliche Stimmung bescheren", sagt Alexander Reise, Geschäftsführer von Vision e.V.
Hauptfiguren sind der deutsche Weihnachtsmann und das russische Väterchen Frost. Sie empfangen die Kinder und nehmen ihre Wunschzettel entgegen. Die Briefe der Kinder werden während des Weihnachtsmarktes gesammelt und zum Schluss in der Postfiliale am Einkaufscenter "Zu den Eichen" abgegeben. Von dort gehen sie direkt an das Postbüro des Weihnachtsmannes in Himmelpfort.
Die multikulturellen Weihnachtsgestalten führen durch das Programm. Daran beteiligen sich auch Vereine der in Marzahn lebenden Ausländer wie Vision und Reistrommel. Marzahn-NordWest gehört zu den Stadtteilen mit dem höchsten Anteil an Migranten im Bezirk. Rund 30 000 Russlanddeutsche und weitere rund 16 000 Migranten nichtdeutscher Herkunft aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion sowie rund 3200 Vietnamesen leben in Marzahn-Hellersdorf.
Der interkulturelle Weihnachtsmarkt findet am Freitag, 13. Dezember, ab 14 Uhr im Einkaufscenter "Zu den Eichen", Wittenberger Straße 76-80 statt.
Harald Ritter / hari
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