Nur mit Engagierten
DRK-Nachbarschaftszentrum vor großer Herausforderung

Unter anderem Ruth Jauert und Heidrun Georgi besuchen den Kurs „Rücken fit!“, den Trainer Anatol Wendler ehrenamtlich leitet.  | Foto: hari
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  • Unter anderem Ruth Jauert und Heidrun Georgi besuchen den Kurs „Rücken fit!“, den Trainer Anatol Wendler ehrenamtlich leitet.
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Das DRK-Nachbarschaftszentrum hat eine neue Aufgabe. Es soll die Arbeit mit Ehrenamtlichen auf die Zeit nach dem Auslaufen des Quartiersmanagements Mehrower Allee vorbereiten.

Das Quartiersmanagement für den Bereich der Mehrower Allee wird nach 15 Jahren Ende 2020 auslaufen. Mit Mitteln aus dem Quartiersfonds wurde seit 2017 auch das Nachbarschaftszentrum im Haus des DRK-Kreisverbandes an der Sella-Hasse-Straße 19/21 finanziert. Dessen Aufgabe war es, Strukturen der Nachbarschaftsarbeit aufzubauen. In den zurückliegenden zwei Jahren wurden Veranstaltungen und Kurse im Wochen- oder Monatsrythmus für unterschiedliche Zielgruppen ins Leben gerufen. Sie liegen zumeist in der Verantwortung von Ehrenamtlichen aus dem Kiez.

Zusätzliche finanzielle Mittel gibt es gelegentlich für Sachausgaben oder für Feste aus dem Quartiersfonds. Für das Nachbarschaftszentrum konnte das Quartiersmanagement Geld für 2019 und 2020 bereitstellen. Diese Quelle versiegt vollständig Ende 2020. „Wir wollen aber, dass die Nachbarschaftsarbeit auch nach uns weiter funktioniert“, erklärt Julia Theuer vom QM.

Die Nachricht vom Ende des Quartiersmanagements im vergangenen Jahr hat viele Menschen im Quartier kalt erwischt. Gerade ältere Menschen, die besonders oft das Nachbarschaftszentrum aufsuchen, fürchten, dass Angebote und Kurse nicht weiter fortgeführt werden.

Dies nicht eintreten zu lassen, sieht Svantje Ritter als ihre Aufgabe. Die Veranstaltungsmanagerin hat das Nachbarschaftszentrum in den beiden zurückliegenden Jahren aufgebaut. „Die Menschen hier im Kiez brauchen eigene Nachbarschaftsangebote und zwar der kurzen Wege“, erläutert sie.

Ihre Hauptaufgabe sieht sie in diesem und im kommenden Jahr darin, die ehrenamtlichen Mitarbeiter darauf vorzubereiten, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Diese sollen lernen, Veranstaltungen selbst zu planen und zu organisieren sowie unter anderem Anträge zum Beispiel für Fördermittel zu stellen. Materialien seien zu beschaffen und Abstimmungen mit Partnern im Kiez wie der Degewo, der Tagore-Schule oder dem FC Nordost zu treffen.

Mehr Informationen zum DRK-Nachbarschaftszentrum gibt es im Internet auf https://bwurl.de/146g.

Autor:

Harald Ritter aus Marzahn

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