Freiwilligenagentur will Flüchtlinge fürs Ehrenamt gewinnen

Marzahn-Hellersdorf. Das Ehrenamt wächst weiter im Bezirk. Nach dem Hoch 2015 während des Flüchtlingsandrangs wuchs die Zahl der Freiwilligen im vergangenen Jahr bei klassischen Tätigkeiten.

2015 verzeichnete die Freiwilligenagentur des Bezirks 576 Neuregistrierungen. Das waren etwa dreimal so viele wie in anderen Jahren. 2016 gab es laut Jahresbericht der Agentur 324 Neuregistrierungen. Die Zahl liegt immer noch rund 50 Prozent über dem Durchschnitt der zurückliegenden Jahre.

Die Neuregistrierungen im Jahr 2015 gehen auf den Flüchtlingsandrang zurück. Danach sank die Zahl der Meldungen wieder, stabilisierte sich aber auf höherem Niveau als zuvor. Ein Grund sind die IGA-Freiwilligen. Hatten sich bis 2017 bereits 103 Bürger für ehrenamtliche unterstützende Tätigkeiten im IGA-Management gemeldet, stieg deren Zahl im vergangenen Jahr nochmals um 93 Personen.

Hinsichtlich der Flüchtlingsarbeit verlagerte die Freiwilligenagentur im vergangenen Jahr den Schwerpunkt ihrer Arbeit. Zusammen mit den Stadtteilzentren wurde ein Internetportal mit einer Datenbank zur Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit in Flüchtlingsunterkünften aufgebaut. Sie soll die Arbeit der von den Heimbetreibern eingesetzten Ehrenamtskoordinatoren unterstützen. Im September vergangenen Jahres installierte die Agentur ein weiteres Element der Flüchtlingsunterstützung. In Zusammenarbeit mit den Ehrenamtskoordinatoren sollen unter dem Motto „Integration durch Ehrenamt“ zunehmend auch Flüchtlinge für ehrenamtliche Tätigkeiten gewonnen werden. hari

Autor:

Harald Ritter aus Marzahn

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