Sportvereine im Bezirk unterstützen Olympia-Bewerbung des Senats

Der Bezirkssportbund Marzahn-Hellersdorf wirbt Im Haus des Sports in der Eisenacher Straße mit Luftballons für Olympische Spiele in Berlin 2024. | Foto: hari
2Bilder
  • Der Bezirkssportbund Marzahn-Hellersdorf wirbt Im Haus des Sports in der Eisenacher Straße mit Luftballons für Olympische Spiele in Berlin 2024.
  • Foto: hari
  • hochgeladen von Harald Ritter

Marzahn-Hellersdorf. Die Olympiabewerbung Berlins wird von den Sportlern im Bezirk unterstützt. Sie erwarten aber auch, dass davon auch der Vereinssport profitiert.

Der Bezirkssportbund rührt im Bezirk am lautesten die Werbetrommel für Olympische Spiele in Berlin. Die Mitarbeiter haben eine Wandtafel mit Olympia-Luftballons drapiert. An der Tafel hängt ein Zettel, auf den jeder seine Stimme für die Berliner Olympia-Bewerbung per Unterschrift abgeben kann. Die Zahl der Unterschriften war wenige Tage vor der Entscheidung in Frankfurt am Main übersichtlich.

Der Vorsitzende des Bezirkssportbundes, Wolfgang Kieke, steht ohne wenn und aber zum Berliner Konzept der Olympiabewerbung. "Wir wollen Spiele ohne Gigantomanie, die ökologisch und sozial verträglich ist", sagt er.

"Die Jugendlichen, die wir an den Sportschulen haben, werden dann im besten Sportleralter sein", erklärt Mirco Bähr, Trainer bei der Spielgemeinschaft Athletik-Club/Eintracht Berlin. "Für jeden jungen Sportler ist es ein Traum, an Olympischen Spielen teilzunehmen oder diese zumindest in seiner Heimatstadt zu haben." Ohne eine solche herausragende Veranstaltung würden die Sportstätten der Berliner Vereine nicht besser gepflegt. Wichtig sei, dass die Vereine von den Spielen profitierten.

Diesen Standpunkt teilt Wilfried Kunath, Vorsitzender des VfL Fortuna Marzahn. Sein Verein hat sich in einer Mitgliederversammlung eingehend mit der Olympiabewerbung der Hauptstadt auseinandergesetzt und sich zu den Spielen 2024 in Berlin bekannt.

Die Vereinsmitglieder haben auch Forderungen. "Der Vereinssport muss stärker gefördert werden", sagt Kunath. Er denkt dabei an die Sportanlage des Vereins in der Allee der Kosmonauten 131. Bei deren Instandhaltung habe es in den zurückliegenden Jahren stets nur "Flickschusterei" gegeben.

Es sei beispielsweise höchste Zeit, die Laufbahnen zu erneuern. Die Sitzplätze auf den Zuschauerrängen mussten gesperrt werden, weil die Latten durchgebrochen waren.

Wenn die Sportanlage hergerichtet werde, könnte sie für internationale Gästemannschaften im Sommer 2024 als Trainingsstätte dienen. "Wir bedauern allerdings sehr, dass Marzahn-Hellersdorf bei den bisherigen Planungen hinsichtlich der Wettkampfstätten überhaupt keine Rolle spielt", sagt Kunath.

Harald Ritter / hari
Der Bezirkssportbund Marzahn-Hellersdorf wirbt Im Haus des Sports in der Eisenacher Straße mit Luftballons für Olympische Spiele in Berlin 2024. | Foto: hari
Friedrich Gößler und  Kamile Turgut recherchieren im Auftrag des Bezirkssportbundes in alten Sportzeitungen Olympiabewerbungen von Städten. | Foto: hari
Autor:

Harald Ritter aus Marzahn

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

20 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Beitragsempfehlungen

Gesundheit und MedizinAnzeige
Hüft- und Kniebeschwerden können durch Unfälle, Verschleißerscheinungen oder Fehlstellungen verursacht werden und beeinträchtigen Ihre Beweglichkeit sowie Ihre Lebensqualität erheblich. | Foto: Caritas-Klinik Dominikus

Für mehr Lebensqualität!
Linderung für Hüft- und Knieschmerzen

Hüft- und Kniebeschwerden können durch Unfälle, Verschleißerscheinungen oder Fehlstellungen verursacht werden und beeinträchtigen Ihre Beweglichkeit sowie Ihre Lebensqualität erheblich. Bei unserem Infoabend wird Tariq Qodceiah, Chefarzt für Orthopädie & Unfallchirurgie sowie Leiter des Caritas Hüftzentrums in Reinickendorf, Ihnen die verschiedenen Ursachen und Behandlungsstrategien für Knie- und Hüftschmerzen erläutern. Er stellt sowohl konservative als auch operative Methoden vor und zeigt,...

  • Reinickendorf
  • 25.02.25
  • 909× gelesen
Gesundheit und MedizinAnzeige
Schonende Verfahren für Ihre Rückengesundheit werden am 19. März vorgestellt. | Foto: Caritas-Klinik Dominikus

Informationen für Patienten
Minimal-Invasive Wirbelsäulenchirurgie

Leiden Sie unter anhaltenden Rückenschmerzen oder Wirbelsäulenbeschwerden? Moderne minimal-invasive Operationsverfahren ermöglichen eine schonendere Behandlung mit schnelleren Genesungszeiten. Erfahren Sie mehr über innovative Therapiemöglichkeiten bei unserem Infoabend mit Dr. (Univ. Kermanshah) Kamran Yawari, Teamchefarzt des Caritas Wirbelsäulenzentrums. In seinem Vortrag erläutert er die Vorteile minimal-invasiver Wirbelsäulenchirurgie und zeigt auf, wann und für wen diese Methoden sinnvoll...

  • Reinickendorf
  • 18.02.25
  • 1.135× gelesen
Gesundheit und MedizinAnzeige
Erfahren Sie, welche proktologischen Erkrankungen häufig auftreten, welche Untersuchungsmethoden es gibt und wie moderne Behandlungsmöglichkeiten helfen können.  | Foto: pixel-shot.com, Leonid Yastremskiy

Proktologie: Ende gut, alles gut!

Unser Darm ist mit seinen 5 bis 7 Metern Länge ein wahres Wunderwerk unseres Körpers. Doch wenn es am Ende des Darms zu Erkrankungen kommt, kann das die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen – auch wenn man es nicht sieht. Aus Scham werden diese Probleme oft verschwiegen, dabei gibt es in den meisten Fällen gute Behandlungsmöglichkeiten. Wir laden Sie herzlich zu unserem Informationsabend ein! Erfahren Sie, welche proktologischen Erkrankungen häufig auftreten, welche Untersuchungsmethoden es...

  • Reinickendorf
  • 19.02.25
  • 1.123× gelesen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.