Sommerbäder besser besucht als im Jahr 2023
1,9 Millionen Gäste zählten die Bäder-Betriebe in dieser Freibadsaison

Das aufwendige Sicherheitspaket des Senats trug auch im Sommerbad Neukölln Früchte. „Unser Gesamtkonzept aus Service-, Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen hat sich bewährt“, bilanziert der Vorstandsvorsitzende der Berliner Bäder-Betriebe, Dr. Johannes Kleinsorg für die Freibadsaion 2024 in der Hauptstadt.    | Foto: Schilp
  • Das aufwendige Sicherheitspaket des Senats trug auch im Sommerbad Neukölln Früchte. „Unser Gesamtkonzept aus Service-, Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen hat sich bewährt“, bilanziert der Vorstandsvorsitzende der Berliner Bäder-Betriebe, Dr. Johannes Kleinsorg für die Freibadsaion 2024 in der Hauptstadt.
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Die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) haben eine positive Bilanz der zurückliegenden Freibadsaison gezogen. Mit rund 1,9 Millionen Gästen zwischen Ende April und Mitte September konnte der landeseigene Betrieb eine Steigerung um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr (1,65 Millionen Gäste) verzeichnen.

Trotz der deutlich gestiegenen Zahl an Besuchern blieb diese Sommersaison laut einer Pressemitteilung der BBB zudem weitgehend friedlich. Nur einmal musste der Badebetrieb wegen einer gewaltsamen Auseinandersetzung abgebrochen werden. Ansonsten habe es kaum sicherheitsrelevante Vorfälle gegeben. Die Anzahl der schriftlich erteilten Hausverbote stieg auf 254, was einen Anstieg von 55 Prozent zum Vorjahr bedeutet. 98,5 Prozent der Hausverbote betrafen männliche Badegäste und darüber hinaus zu 55 Prozent Minderjährige.

In dieser Sommersaison erhöhte sich der Anteil der digital erworbenen Eintrittskarten auf 40 Prozent. Der Kauf wurde den Badegästen durch einen 10-prozentigen Rabatt bei Online-Käufen schmackhaft gemacht. Eine weitere Neuerung ist die digitale Auslastungsanzeige auf der Webseite der Berliner Bäder. Sie soll zur besseren Verteilung der Besucherströme auf die Bäder führen.

Die Erweiterung der betreuten Sportangebote auf das Sommerbad Neukölln und Pankow haben mehr als 21 000 Kindern und Jugendliche genutzt. Finanziert wurde das Angebot „SpOrt im Freibad“, das erstmals im vergangenen Jahr im Sommerbad Kreuzberg stattfand, von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Es soll helfen, gewaltsamen Zwischenfälle zu vermeiden.

Mit dem Saisonende schlossen die meisten Sommerbäder. Einzig das Sommerbad Kreuzberg ist bis zum 31. Oktober geöffnet. Zugleich haben aber die meisten Berliner Hallenbäder wieder geöffnet.

Aktuelle und detaillierte Informationen zu den Berliner Bäder-Betrieben gibt es auf berlinerbaeder.de/

Autor:

Christian Sell aus Mahlsdorf

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