Fettnäpfchen bei E-Mails vermeiden

Wer versehentlich eine E-Mail falsch verschickt, muss schnell sein. Denn in einigen Fällen lässt sich der elektronische Brief zurückholen. | Foto: Andrea Warnecke
  • Wer versehentlich eine E-Mail falsch verschickt, muss schnell sein. Denn in einigen Fällen lässt sich der elektronische Brief zurückholen.
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Das dürfte vielen schon einmal passiert sein: Die schnell getippte E-Mail geht nicht an den besten Freund, sondern an den Chef - denn beide haben zufällig den gleichen Vornamen. In so einem Moment hilft nur, im Boden zu versinken - oder?

Bei einem solchen E-Mail-Desaster kann man zunächst einmal versuchen, den elektronischen Brief zurückzuholen. Einige E-Mail-Programme bieten diese Möglichkeit, erklärt Kommunikationscoach Martina Dressel. Doch zu viel Hoffnung sollten Tollpatsche sich nicht machen. Nicht selten ist eine rettende Rückruf-Aktion aber nicht möglich. Eine zweite E-Mail zur Ehrenrettung hinterherzuschicken, ist aber wenig sinnvoll. "Wenn das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen ist, macht eine Entschuldigungs-Mail die Angelegenheit erst richtig lächerlich", sagt Kommunikationsberater Ralf Tjarks. Besser sei es, mit dem Adressaten der E-Mail das persönliche Gespräch zu suchen.Manchmal ist eine Rückhol-Aktion auch einfach zu spät. Im schlimmsten Fall kann so ein Missgeschick sogar zur Kündigung führen. Um das zu vermeiden, sollte der Verfasser immer erst den Text schreiben und dann den Empfänger auswählen, empfiehlt Tjarks. Wer ganz vorsichtig ist, schreibt eine wichtige E-Mail lieber gleich in einem Word-Dokument vor und fügt sie erst kurz vor dem Versenden in das Nachrichtenfenster ein. "Und auf Nummer sicher gehen Arbeitnehmer, wenn sie private E-Mails aus ihrem Büro-Account völlig verbannen", so Tjarks. Hierfür sollte man sich immer eine separate E-Mail-Adresse anlegen.

dpa-Magazin / mag
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Ratgeber-Redaktion aus Mitte

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