Neustart am Seegefelder Weg: Bezirk schreibt Bauvorhaben neu aus
Staaken. Das Bezirksamt plant einen Neustart beim Straßenbau am Seegefelder Weg. Das Bauvorhaben soll neu ausgeschrieben werden, damit es nach dem Winter zügig weitergehen kann.
Der Straßenbau am Seegefelder Weg stockt seit Monaten. Anwohner sind genervt, weil sich nichts tut. Jetzt hat der neue Stadtrat für das Straßen- und Grünflächenamt Frank Bewig (CDU) die Reißleine gezogen und den Bauvertrag mit dem Bauunternehmer „wegen vertraglicher Differenzen“ nach 13 Monaten gekündigt. Die halbfertige Baumaßnahme soll neu ausgeschrieben und im Frühjahr 2017 fortgesetzt werden.
Der Stadtrat erhofft sich damit zügigen Baufortschritt. Weil der Winter sowieso nahezu baufrei sei, komme es zu keinem weiteren Zeitverzug, so Frank Bewig. Nach der Frostperiode soll es dann aber mit doppelter Kraft weitergehen.
Gespräche gibt es zudem mit der Verkehrslenkung Berlin (VLB). Dort will der Bezirk durchsetzen, beide Fahrspuren auf dem Seegefelder Weg in der Zwischenphase bis zum Beginn der Arbeiten im Frühjahr zu öffnen und damit die Umleitung auszusetzen. „Dies würde die Anwohner zeitlich befristet entlasten und den Verkehrsfluss deutlich verbessern“, erklärt Stadtrat Bewig.
Der CDU-Abgeordnete Heiko Melzer (CDU) begrüßt diese Entscheidung. „Die Geduld der Staakener war aufgebraucht, der Geduldsfaden gerissen. Halb Staaken stand jeden Tag im Stau, während auf der Baustelle am Seegefelder Weg gähnende Leere herrschte.“ Nach der Frostperiode werde die Straße nun endlich fertig gebaut, nicht nur zur Hälfte, sondern gleich mit dem zweiten Bauabschnitt. Heiko Melzer hatte Ende November einen Brandbrief an die zuständige Baufirma geschrieben und den zügigen Baufortschritt angemahnt. uk
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