Wie Meinungsfreiheit schmeckt
Grundschule an der Bäke beschäftigten sich mit Kinderrechten

Ella, Lin und Yiran aus der 4a nahmen unter anderem an einer Kinderrechterallye teil und schrieben auf, was sie sich für alle Kinder der Erde wünschen.  | Foto: Rabe
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  • Ella, Lin und Yiran aus der 4a nahmen unter anderem an einer Kinderrechterallye teil und schrieben auf, was sie sich für alle Kinder der Erde wünschen.
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Die Schüler der 2. bis 6. Klasse der Grundschule an der Bäke haben sich in diesem Schuljahr mit dem Thema Kinderrechte befasst. Anlässlich des Tages der Kinderrechte am 20. November organisierten Schüler und Lehrer einen Aktionstag.

Im Foyer der Schule wird auf einem großen, selbstgemalten Transparent auf den besonderen Tag hingewiesen. Gleich daneben hängt der Plan für die Rallye. „An sieben verschiedenen Stationen im Schulhaus werden den Kindern ihre Rechte bildhaft nahegebracht“, erklärt Jana Rieger. Die Lebenskunde-Lehrerin hatte die Idee, sich am Kinderrechtetag zu beteiligen.

Bei der Rallye erfahren die Schüler zum Beispiel, dass zum Recht auf Gesundheit auch saubere Schultoiletten gehören. Mit einem Toiletten-Check prüfen sie, ob an ihrer Schule alles in Ordnung ist: Sind die Toiletten abschließbar? Sind genügend Papier und Seife vorhanden? Das Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen und gehört zu werden wird den Kindern anhand von Schokolade erklärt. Zuerst werden verschiedene Schokoladen gekostet, dann kann jeder seine Meinung zum Geschmack der Schokolade sagen. Es geht darum, die eigene Meinung so zu äußern, dass sie jeder versteht und andere Ansichten respektiert werden. Am Ende wissen die Kinder, wie Meinungsfreiheit schmeckt.

Im Vorfeld des Aktionstages haben die Schüler im Lebenskundeunterricht erfahren, welche Rechte sie haben und das zehn Grundrechte in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben sind. „Ich glaube, dass viele Kinder auf der Welt keine Rechte haben. Manche Kinder können nicht in die Schule gehen oder nicht spielen. Manche haben nicht einmal eine richtige Wohnung“, sagt Lara aus der 4. Klasse. An der Ralley-Station „Träume sind grenzenlos“ schreibt sie deshalb ihren Traum auf: „Ich möchte, dass alle Kinder in einem Haus wohnen“. Auch Ella, Lin und Yiran schreiben ihre Träume auf: Bildung, Spielplatz, ein Haus steht auf ihren Zetteln, die dann im Schulhaus ausgestellt werden.

Die Grundschule in der Haydnstraße hat zum ersten Mal am Kinderrechtetag der Unicef teilgenommen. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen unterstützte die Schule mit Mitmach-Angeboten und vielfältigen Materialien.

Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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