Steglitz. Im nächsten Jahr wird der Stadtpark Steglitz einhundert Jahre alt. Grund genug für den Bezirk, sich im Vorfeld auf die Pflege dieser Grünanlage zu konzentrieren.
Spaziergänger, Radfahrer und Stadtparkbesucher haben es schon wohlwollend zur Kenntnis genommen: Im Stadtpark Steglitz tut sich was. Der Hauptweg von der Albrechtstraße bis zum Springbrunnen-Rondell ist bereits erneuert. Er ist planiert worden und hat einen neuen Belag erhalten. Finanziert wurde dieser Abschnitt mit Mitteln des Senats. Um den zweiten Teil der Hauptachse im Park auch wieder in Schuss zu bringen, müsse noch über die Finanzierung diskutiert werden, teilt Monika Osteresch, Leiterin des Grünflächenamtes mit. Fest steht hingegen schon, dass der historische Rosengarten neu gestaltet wird. Der ganze Stadtpark ist ein Gartendenkmal, der Rosengarten gehört dazu. Aufgrund begrenzter Mittel hat sich der Bezirk dazu entschieden, den Schwerpunkt der Arbeiten im Stadtpark hier zu setzen. "Im Vorfeld wurde in Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalbehörde und dem Landesdenkmalamt als beratende Behörde ein gartenhistorisches Gutachten erstellt. Auf dieser Basis soll das Areal in der Nähe des Musikpavillons aufgearbeitet werden", sagt Osteresch. Laut Gutachten sollen alte Rosensorten gepflanzt werden, die mit neuen robusten Sorten ergänzt werden. Für die Maßnahme holt das Grünflächenamt seine Azubis ins Boot.
Neben dem Hauptprojekt "Rosengarten" werden in weiten Teilen Lichtungs- und Rückschnittarbeiten gemacht. Natürlich gehören auch allgemeine Pflegearbeiten, wie beispielsweise das Roden von Baumstubben. "Den ganzen Stadtpark im Sinne des Denkmalschutzes zu sanieren, das ist aus finanziellen Gründen leider nicht möglich", bedauert die Grünamtsleiterin.
Aber das Jubiläum soll im nächsten Jahr auch entsprechend gefeiert werden. Was genau an Festen und Veranstaltungen stattfinden und finanziert werden kann, wird derzeit noch unter den Stadträten besprochen.
Karla Menge / KM
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