Bezirk heißt Neugeborene mit einem "Begrüßungspaket" willkommen
Neukölln. Seit 2006 besuchen Mitarbeiter des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes Neugeborene in den ersten Wochen zu Hause. Eltern erhalten dabei wichtige Tipps zur Unterstützung ihrer neuen Aufgabe. Aber nicht alle nahmen das Angebot bisher an.
"Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft" lautet ein Sprichwort. Darüber hinaus können Geschenke aber auch die zwischenmenschliche Kontaktaufnahme erleichtern. Das erhofft sich zumindest Gesundheitsstadtrat Falko Liecke (CDU). Etwa 3500 Neugeborene gibt es jedes Jahr in Neukölln. Alle sollen eigentlich von Mitarbeitern des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes (KJGD) besucht werden, um die Eltern über Hilfs- und Unterstützungsangebote zu informieren. "Fast alle jungen Eltern haben nach der Geburt viele Fragen und nehmen unsere Beratung gern an", erzählt Sozialarbeiterin Beate Dittrich vom KJGD, die wöchentlich etwa zehn Familien von Neugeborenen besucht. Um die 400 Familien wurden aber bisher in der Regel nicht mit diesem Angebot erreicht. Ein Begrüßungspaket mit kleinen Geschenken soll dies nun ändern. Das erste dieser Art überreichte die Sozialarbeiterin am 25. Februar zusammen mit Liecke an die frisch gebackene Mutter der sieben Wochen alten Charlotte. "Das Begrüßungspaket ist ein guter Aufhänger, um uns zu präsentieren und Kontakt zu den Eltern herzustellen", meint der Stadtrat, der seit seiner Amtsübernahme am Aufbau einer gesundheitlichen Präventionskette im Bezirk arbeitet. Neben verschiedenem Informationsmaterial, das in mehreren Sprachen ausgegeben werden kann, enthält der Stoffbeutel mit der Aufschrift "Herzlich willkommen in Neukölln" ein Elternbegleitbuch, aber auch Babysachen wie Lätzchen und Mütze sowie Pflegeartikel und einen Rauchmelder.
Für Charlottes Mutter Karla Bareiss sind die Willkommensgeschenke durchaus hilfreich. "Vor allem Kontaktadressen im Bezirk und die Tipps zum Entwicklungsstand eines Kindes sind sehr brauchbar für junge Eltern", findet die 32-Jährige.
Für die Finanzierung des Begrüßungspaketes investierte der Bezirk bisher 5000 Euro, einen Teil der Geschenke übernehmen Firmen als Sponsoren. Liecke sucht weiterhin nach Partnern, die das Begrüßungspaket unterstützen.
Slyvia Baumeister / syri
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