Ex-Stadtrat und Gründungsmitglied der AfD: Burkhard Willimsky verstorben

Reinickendorf. Das Bezirksamt hat mit Betroffenheit auf den Tod des ehemaligen Stadtrates für Volksbildung und Soziales, Burkhard Willimsky, reagiert.

Der nach kurzer schwerer Krankheit am 12. Februar im Alter von 77 Jahren verstorbene Burkhard Willimsky gehörte dem Bezirksamt von 1981 bis 1993 an. Der Pädagoge war von der CDU für die verschiedenen Ämter nominiert worden. In den 1990er Jahren verließ er jedoch die Partei.

In Vorträgen berichtete er später über seine Bespitzelung durch das DDR-Ministerium für Staatssicherheit in den 1980er Jahren. In Veröffentlichungen wandte er sich gegen Koran-Unterricht an öffentlichen Schulen. Willimsky hielt den Islam für nicht vereinbar mit der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland.

Sein Tod wurde öffentlich durch eine Traueranzeige der Alternative für Deutschland (AfD), nach der er zu den ersten Mitgliedern dieser 2013 gegründeten Partei gehörte. CS

Autor:

Christian Schindler aus Reinickendorf

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