Planungen noch in Arbeit
L 33: Weiterbau frühestens 2022

Häufig stehen Lkw- und Pkw-Fahrer auf dem noch nicht ausgebauten Abschnitt der L 33 zwischen Berlin und Hönow im Stau.  | Foto: hari
  • Häufig stehen Lkw- und Pkw-Fahrer auf dem noch nicht ausgebauten Abschnitt der L 33 zwischen Berlin und Hönow im Stau.
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Der Weiterbau der L 33 zwischen Hönow und der Berliner Stadtgrenze verschiebt sich um mindestens ein weiteres Jahr. Sollte es jedoch gegen die jetzigen Planungen Klagen geben, ist sogar mit einem Aufschub auf unbestimmte Zeit zu rechnen.

Der neue frühestmögliche Beginn des Weiterbaus der L 33 ist wahrscheinlich erst 2022. Dies ist das Ergebnis eines Informationsgesprächs zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg. Im Frühjahr war noch von einem Baubeginn 2021 die Rede. Weil das Planungsverfahren aber so kompliziert sei, favorisierten die beiden Länder diesen Termin, erklärt Jürgen Rühle, zuständiger Planer vom Brandenburger Landesbetrieb für Straßenwesen in Eberswalde, bei dem die Planungen zur L 33 angesiedelt sind. 

Ein Teilabschnitt der L 33 wurde bereits von 2010 bis 2012 vierspurig ausgebaut. Zwischen der Autobahnauffahrt Marzahn und dem Ortszentrum Hönow gibt es seither zwei Fahrspuren in jede Richtung. Ab Hönow bis zur Berliner Stadtgrenze steht dann aber nur noch eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung. Staus sind an der Tagesordnung. Der weitere Ausbau sollte eigentlich schon 2014 beginnen. Doch die Anwohner in Hönow legten gegen die Planungen Widerspruch ein. Die Planungen kamen zeitweise zum Stillstand und mussten komplett überarbeitet werden.

Den Anwohnern der Berliner Straße am Ortsteingang von Hönow wurde inzwischen der Bau einer Lärmschutzwand zugesagt. Die Eingriffe in das Straßenland durch den beidseitigen Bau eines Fuß- und Radweges sollen minimiert und eine geringfügige Verschiebung in Richtung der Hönower Weiherkette sollte geprüft werden. Letzteres machte jedoch eine erneute Bestandsaufnahme der Amphibien in dem Gebiet und eine weitere Überprüfung der Planungen auf Übereinstimmung mit dem Artenschutz erforderlich. Außerdem muss der Durchlass für Otter auf Höhe der Autohäuser an der Berliner Straße durch ein „otterngerechtes Bauwerk“ ersetzt werden.

Durch die beabsichtigten Änderungen müssen die Planunterlagen vollständig überarbeitet werden. Der früheste Termin für die Auslegung ist jetzt 2019. Rühle: „Sollte dann noch gegen die Planungen geklagt werden, verzögert sich der Baubeginn auf unbestimmte Zeit.“

Autor:

Harald Ritter aus Marzahn

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